Zwischen Stadt und Fluss: Rahmenplan wertet Verbindungen in Schwerte auf

Schwerte. Die Ruhrstadt soll freundlicher werden, ihre Verbindungen aufgewertet werden. Deshalb legt die Verwaltung jetzt den Rahmenplan „Zwischen Stadt und Fluss“ auf den Tisch der Politik. Er soll als städtebauliches Entwicklungskonzept vom Ausschuss für Infrastruktur, Städtebau und Umwelt auf dessen nächster Sitzung am 18. September in öffentlicher Sitzung (Dienstag 17 Uhr Raum 405, Rathaus, Rathausstraße 31) beschlossen werden. Die Stadtverwaltung plant, schon im Herbst/Winter 2018 die erste Entwurfsplanung einzelner Teilmaßnahmen des Rahmenplans an der städtebaulich bedeutenden Achse Kleiner Markt – Markplatz – Wuckenhof – Vorplatz Rohrmeisterei auszuschreiben und zu vergeben. Es geht also um die viel diskutierte barrierefreie Wegeverbindung, die ja nicht mehr an der historischen Mauer im Bereich Wuckenhof entlang führen wird.

Umfangreiche Planungen

Der Rahmenplan ist derart umfangreich, dass detaillierte Beschreibungen an dieser Stelle unmöglich werden. Aber es gibt einen Link zur Sitzungsvorlage, über den auch der Rahmenplan im Detail beschrieben wird:

https://ratsinfo.schwerte.de/bi/vo0050.php?__kvonr=6800&voselect=3668

Dort gibt es neben der Wegeverbindung zwei sehr interessante Ansätze. Zum einen soll die Barrierewirkung von Hagener Straße und Brückstraße fußgängerfreundlich weitestgehend abgebaut werden. Der Bereich wird zur Tempo 20-Zone, im Bereich der Brückstraße wird eine Optimierung der Verbindung Hüsingstraße – Marktplatz durch eine Aufweitung des marktseitigen Gehweges vorgeschlagen. Der Kreuzungsbereich Mährstraße/Markt soll aufgeweitet werden und ohne Signalanlage auskommen. Und dann soll sich die Stadt Schwerte gemeinsam mit den Ruhrgebietskommunen um die Internationale Gartenausstellung in der Metropole Ruhr im Jahr 2027 bewerben. Der Ruhrkorridor zwischen Kanuverein und dem Kleingartenverein „Amsel“ ist nach Auffassung der Verwaltung für eine Teilnahme ideal. Auch darüber soll die Politik in den zuständigen Gremien eine Grundsatzentscheidung treffen.

Bürgermeister ist entzückt

„Ich freue mich, dass vorbehaltlich der Entscheidung des Rates der Stadt Schwerte die Planungen der ersten Teilmaßnahmen bald vergeben werden und sich ein wichtiger Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes damit der Umsetzung nähert. Insbesondere die Verbesserungen rund um den Markt und die Verknüpfung von Kultur, Sport und Natur liegen mir am Herzen“, sagt Bürgermeister Dimitrios Axourgos. „Politik und Verwaltung haben die große Chance, einen wichtigen Schritt zur Attraktivitätssteigerung unserer Stadt zu machen und viele Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in naher Zukunft umzusetzen“.

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