Wundervolle Darbietung des Oratoriums „Messiah“

Schwerte. Zu einem ganz besonderen Weihnachtskonzert hatte am Samstagabend die Konzertgesellschaft Schwerte geladen: Das Oratorium Messiah (Der Messias) von Georg Friedrich Händel (1685-1759)wurde vom Orchester aus Instrumentalsolisten der Dortmunder Philharmoniker, des Philharmonischen Orchester Hagen, des WDR Sinfonieorchester Köln, dem Chor der Konzertgesellschaft und den Solisten Antje Bitterlich (Sopran), Ruut Mattila (Alt), Thomas Iwe (Tenor) und Markus Volpert (Bass) unter der Gesamtleitung von Franz Leo Matzerath in der fast ausverkauften St. Viktorkirche aufgeführt.

Beeindruckte: Der mehrstimmige Chor der Konzertgesellschaft.

Händel schuf in knapp einem Monat mit diesem Oratorium eines seiner populärsten Werke. Es wurde im Jahre 1742 uraufgeführt. Das dreiteilige Werk schildert den Lebensweg des Messias von der Verkündigung über die Geburt bis zum Kreuzestod und zur Offenbarung. Enthalten sind eine große Anzahl barocker Ohrwürmer, darunter das weltberühmte „Hallelujah!“ des Chores. Das Original mit einer Dauer von knapp drei Stunden wurde am Samstagabend auf zwei Stunden gekürzt.

Hervorragend besetzt – hohe musikalische Qualität

Die Aufführung des englischsprachigen Oratoriums war etwas Besonderes, alleine schon auf Grund der gelungenen und hervorragend besetzten Interpretation: der warme und glasklare Klang des Chores, die lupenrein gesungenen Partien der Sopranistin Antje Bitterlich und der Altistin Ruut Mattila, die strahlende Tenorstimme Thomas Iwes, der souveräne Bass des Markus Volpert, das virtuos aufspielende Orchester mit Startrompeter Peter Mönkediek und dem Dirigat von Franz Leo Matzerath, der die Musiker mit feinsinnigem Gespür leitete.

Die Würde und Eindringlichkeit des „Messiah“ wurde von dem großen Ensemble im Kirchenschiff entfaltet. In der wunderschönen Akustik der Viktorkirche gelang eine Aufführung mit einem inspiriert aufspielenden Orchester, einem ausdrucksstarkem mehrstimmigen Chor und einem Glanzlichter setzenden Solistenquartett, so das der Abend zu einem facettenreichen einmaligen Erlebnis von hoher musikalischer Qualität wurde.

Tenor Thomas Iwe.

Bass Markus Volpert.

Die Altistin Antje Bitterlich und die Sopranistin Ruut Mattila.

 

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor