Wendelin Kemper gibt gegen seinen alten Klub sein Debüt als Trainer bei den Holzpfosten

Futsal-Regionalliga West

Holzpfosten Schwerte – UFC Münster (Samstag, 19:00, Alfred-Berg-Sporthalle, Im Bohlgarten)

Am Sonntag treten die Holzpfosten Schwerte zum ersten Mal unter ihrem neu verpflichteten Trainer Wendelin Kemper in der Alfred-Berg-Sporthalle zu einem Meisterschaftsspiel an. Erster Gegner ist ausgerechnet sein Ex-Klub UFC Münster, für den er lange Zeit als Spieler und Trainer tätig war.

Der 31-jährige ausgewiesene Futsal-Experte, der von 2015 bis 2017 als Co-Trainer der neu gegründeten Deutschen Futsal-Nationalmannschaft fungierte, hat sich schon intensiv mit seinem neuen Team beschäftigt.  „Die Mannschaft verfügt über viel Potenzial und stellt eine gute Mischung aus alten erfahrenen Futsalern und jungen lernbegierigen Talenten dar“, schildert der neue Coach seine erste Eindrücke.

Gegen seinen alten Klub rechnet er mit einer ausgeglichenen und spannenden Begegnung. Bis auf zwei UFC-Spieler kennt er noch alle Akteure aus seiner aktiven Münsteraner Zeit., so dass er die Ruhrstädter wohl perfekt einstellen wird. „In meinen ersten Spiel als Holzpfosten-Trainer wünsche ich mir natürlich einen Sieg“, sagt der Ex-Münsteraner , der am Samstag zum ersten Mal als hauptverantwortlicher Coach an der Seitenlinie stehen wird.

Verzichten müssen die Holzpfosten in der Begegnung gegen Münster auf Adjany Ibeme, Bastian Bolst und Benjamin Gladkowski. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

 

FC Schwerte – Bonner Futsal Lions (Samstag, 14:00, Sporthalle Friedrich-Bährens-Gymnasium, Appelhof 1)

Null Punkte bei einem Torverhältnis von 15:73, so lautet die frustrierende Bilanz der Futsaler des FC Schwerte nach sieben Spieltagen in der Regionalliga West. Damit liegt der Aufsteiger weit abgeschlagen auf dem letzten Platz und hat schon jetzt einen Rückstand von acht Punkten auf einem Nichtabstiegsplatz. Am Sonntag kommen nun die Bonner Futsal Lions zum Kellerduell in die Sporthalle des Friedrich-Bährens Gymnasiums. Die Gäste aus der früheren Bundeshauptstadt stehen als Tabellenvorletzter auch nicht viel besser da als die Schwerter. Sie sind ebenfalls noch sieglos und haben nach zwei Unentschieden gerade einmal zwei Zähler mehr auf ihrem Konto aufweisen als der Gastgeber aus der Ruhrstadt.

„Wenn nicht jetzt, wann dann“ muss nun die Devise des FC heißen, denn wenn er in dieser Saison noch einen Gegner schlagen will, dann wären es wohl die Bonner.

Trotz der bisher katastrophalen Saisonausbeute herrschen im Lager des Aufsteigers immer noch gute Stimmung und Optimismus. „Wir wollen gegen Bonn jetzt endlich unseren ersten Sieg. Wenn wir gegen die nicht gewinnen, dann gewinnen wir gegen keine Mannschaft mehr, denn diese Truppe ist auch nicht viel besser als wir“,  sagt FC-Spielertrainer Francesco Gara.

Was den Kader angeht, kann der FC-Coach diesmal aus dem Vollen schöpfen. Insgesamt 14 Spieler stehen ihm gegen den Vorletzten zur Verfügung.

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