VVS vor Hörde-Spiel: Rhythmus finden und Paroli bieten

Schwerte/Hörde. Wann immer Volleyballmannschaften aus Schwerte und Hörde aufeinandergetroffen sind, hatten diese Spiele immer etwas Besonderes. Das wird auch am Samstag nicht anders sein, wenn dieser Vergleich um 20 Uhr in der Alfred-Berg-Sporthalle am Bohlgarten angepfiffen wird. Gegenüber stehen sich zwei Sieger des ersten Spieltags in der Frauen-Oberliga – vor einer hoffentlich stimmungsvollen Holzpfosten-Kulisse. Denn die Futsaler werden den VV Schwerte von der Tribüne aus unterstützen.

Beeindruckt das den TV Hörde? „Nein“, sagt Trainerin Susanne Köster, die an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Hier hat sie noch in der guten alten Zeit in der Bundesliga für den 1. VC Schwerte gespielt. „Ich freue mich auf das Spiel“. Wo sie den Hebel anzusetzen hat, wird sie wissen, denn sie war Augenzeugin des 3:2-Erfolgs des VV Schwerte beim SC Hennen. Dort hat sie eine immer stärker werdende Schwerter Mannschaft erlebt, die im letzten Moment das Spiel noch herumgerissen hat. Das sorgt für Respekt, aber nicht für Ehrfurcht. „Ich weiß doch, was meine Spielerinnen können, wenn die Nerven halten“.

Das weiß auch Schwertes Trainer Knut Powilleit. Gegen den SC Hennen hat er das vorhandene Potenzial nicht einmal zu 100 Prozent ausschöpfen müssen – ob Lea Hagemeister im zweiten Spiel eine andere, tragende Rolle erhält? Lisa Menke hat sich in einen Kurzurlaub verabschiedet. Sonst sind alle Spielerinnen an Bord, auch die leicht angeschlagene zweite Zuspielerin Frieda Gottschalk.

„Wir müssen unseren Rhythmus finden und dann sehen, wie wir dem TV Hörde Paroli bieten können“, sagt Knut Powilleit. Gutes aus dem Spiel gegen Hennen mitnehmen, Fehler minimieren und bis zum letzten Ball kämpfen ist die Devise des Spiels, in dem er dem TV Hörde die Favoritenrolle zuschiebt. „Dieser Verein hat andere Ambitionen“, sagt er.

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