VfB Westhofen – Die Überraschung der Stadtmeisterschaft

Westhofen. Der VfB Westhofen  war zweifelsohne die positive Überraschung der Schwerter  Fußball-Stadtmeisterschaft.  Nachdem der Kreisligist auf dem Weg ins Endspiel mit dem SC Hennen, ETuS/DJK Schwerte und dem Geisecker SV gleich drei Bezirksligisten aus dem Weg geräumt hatte, scheiterte  er erst im Finale an Titelverteidiger VfL Schwerte.

Roy Naumann zeigte sich im Nachhinein über das gute Abschneiden  seiner ersten Mannschaft  bei diesem Turnier dann auch sehr erfreut. „Wir haben bei weitem viel mehr erreicht  als wir erwartet haben. Das lässt schon auf eine gute Kreisligasaison hoffen. Nach Ende der vergangenen Spielzeit gab es bei uns einen ziemlichen Umbruch. Es kamen viele neue Spieler, die integriert werden mussten. Bis jetzt hat das Ganze, wie man sieht, aber  schon ganz gut geklappt“, meint der Präsident der Westhofener.

Sehr gut aus der Affäre gezogen

Auch der neue Trainer zog  ein positives Resümee in Bezug auf die Stadtmeisterschaft. „Es war für uns ein sehr erfolgreiches Turnier, das uns viel Spaß gemacht hat. Wir hatten sehr interessante Spiele ausschließlich gegen Bezirksliga-Teams, gegen die wir uns sehr gut aus der Affäre  gezogen haben. Natürlich ist die Doppelbelastung,  parallel an den Hörder-Stadtmeisterschaften teilzunehmen,  nicht spurlos an uns vorbeigegangen.  Das hat man deutlich im Endspiel gegen den VfL gesehen. Wir verfügen über eine gute Mischung aus erfahrenen Spiele, die über 30 sind, und aus jungen,  lernwilligen Spielern. Fußballerisch sind wir schon auf einem sehr guten Niveau. Einzig an den Bewegungsabläufen müssen wir noch arbeiten“, sagt VfB-Coach Christoph  Pajdzik, dessen Ziel am Saisonende ist, unter die ersten Fünf zu kommen. Als Favoriten  und Hauptkonkurrenten hat er Bezirksliga-Absteiger SV Westfalia Huckarde und den Dauerzweiten Rot-Weiß Germania 11/67  ausgemacht.

In der Meisterschaft mitreden

Im  nächsten Jahr feiert der Traditionsclub sein 100-jähriges Vereinsbestehen. Aus diesem Grund möchten die Westhofener  in der  kommenden Spielzeit, die am 12. August beginnt, in Sachen  Meisterschaft  ein gehöriges Wort mitsprechen.  „Gegen einen Aufstieg hätten wir natürlichen nichts, aber das wird ganz schön schwer werden. Warten wir erst einmal die ersten zehn Spieltage ab und schauen dann einmal, wo wir stehen“ gibt sich VfB-Vereinsboss Naumann realistisch.

Nach den  guten Leistungen bei der Schwerter Stadtmeisterschaft dürften die Westhofener  so viel Energie und Motivation gesammelt haben, um am kommenden  Sonntag im ersten Meisterschaftsspiel gegen den Bezirksliga-Absteiger TSC Eintracht Dortmund  daheim in der GWG-Schwerte-Arena (Anstoß 15 Uhr) einen positiven Start in die neue Spielzeit hinzulegen.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor