Vernetzungskonferenz: Bürgerengagement ist in Schwerte auf einem guten Weg

Schwerte. Was haben Imke Jung-Kroh und Anke Skupin gemeinsam? Richtig, ihre Leidenschaft für Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung, für eine Bürgerkommune. In Schwerte hat man sich auf den Weg gemacht vom bürgerschaftlichen Engagement zur Bürgerkommune. In Darmstadt sind die Menschen dort schon eine Weile eher losgegangen. Und deshalb hat die Darmstädter Bürgerbeauftragte Imke Jung-Kroh am Mittwoch auf der alljährlichen Vernetzungskonferenz in der Rohrmeisterei ihr Praxiswissen in einem Impulsvortrag eingebracht. Bemerkenswert: Dieselben Eckpunkte, die man in Darmstadt schon hinter sich gelassen hat, stehen auch in Schwerte zukunftsgerichtet auf der Agenda – gut zu wissen, dass die Menschen hier, die Antreiber und Antreiberinnen mit Anke Skupin an der Spitze, auf dem richtigen Weg sind.

Des Bürgermeisters Bekenntnis

Die Vernetzungskonferenz ist die Basis für das jährliche Treffen von Interessierten und Engagierten aus Bürgerengagement, Vereinen, Initiativen, Politik und Wirtschaft. Dort werden Fragen aus den Bereichen Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung diskutiert, Wege aufgezeigt und Erfahrungen gesammelt. Am Ende steht die Bürgerkommune als immer währender Prozess, in dem Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschafttragfähige Lösungen für anstehende Zukunftsfragen entwickeln und umsetzen. Stadtteile spielen dabei eine wichtige Rolle. In Darmstadt haben  sie die erwünschte Beteilung gebracht, in Schwerte erhofft man sich denselben Erfolg. Im November findet die erste Stadtteilkonferenz in Westhofen statt, um über Planungen im Ortsteil zu informieren, zu diskutieren und Anregungen mitzunehmen. „Das sind erste Schritte, die die Bürgerkommune lebendig werden lässt“, sagt Anke Skupin.

Die Vernetzungskonferenz war von Bürgermeister Dimitrios Axourgos eröffnet worden. Er bekannte sich klar zum Bürgerengagement und zur Bürgerbeteiligung.

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