Unrat vor dem Schützenfest – Dieter Schmikowski: „Ich möchte mich nicht schämen müssen“

Wandhofen. Unser Dorf soll sauber werden – das wünscht sich Dieter Schmikowski, Wandhofener Urgestein und Oberst im Bürgerschützenverein „Königreich“ Wandhofen. „Die Wandhofener Straße verkommt so langsam zu einer Müllkippe“, sagt er und hat dabei besonders den Containerstandort im Visier. Den möchte er verlegt sehen und denkt dabei an den Bereich des neuen, noch zu bauenden Gewerbegebietes „Wandhofener Bruch“.

„Zu den Kleidungsstücken, Hausrat und Möbelteilen, die meistens zum Wochenende wild rund um die Glascontainer gestapelt werden, kommen jetzt in letzter Zeit auch noch Gartenabfälle wie ausgegrabene Sträucher, Zaun – und Grasschnitt dazu, die an den Baumscheiben abgelegt werden“, berichtet Dieter Schmikowski – von den Hinterlassenschaften von Hunden will er gar nicht erst reden. „Wer vom Kreisel aus die Wandhofener Straße befährt, bekommt gleich den richtigen Eindruck, wie es um die Sauberkeit in unserem Ortsteil bestellt ist“.

Containerstandort keine Visitenkarte

Dieter Schmikowski

Dabei möchte sich Dieter Schmikowski nicht schämen, weder als Bürger noch als Bürgerschütze. Denn mit seinen Schützenbrüdern und -schwestern feiert Schmikowski vom 23. Juni bis um 1. Juli Scchützenfest. Und wer den Schützenplatz an der Wandhofener Straße besucht, muss in der Regel auch am Container-Standort vorbei – eine Visitenkarte in bestem Sinne ist dieser Standort wahrlich nicht. „Der städtische Bauhof ist zwar um die Sauberkeit an diesem Containerstandort bemüht und hält diesen so gut es geht auch sauber, aber schon am nächsten Tag ist wieder neuer Müll vorhanden“, hat Dieter Schmikowski festgestellt. Weiterhin solle sich das Ordnungsamt oder das Beschwerdemanagement einmal mit den Eigentümern in Verbindung setzen, die an der Wandhofener Straße Grundstücke besitzen, in Verbindung setzen, damit die auf den Bürgersteig ragenden Sträucher und Bäume geschnitten werden, damit eine gefahrlose Begehung des Bürgersteiges möglich wird.

„Ich möchte nicht, dass unsere Gäste erst an Müllhaufen und dann auf einem zugewucherten Bürgersteig zum Festplatz gelangen. Ich würde mich dafür schämen und bitte deshalb die Stadt Schwerte um Mithilfe und für rechtzeitige Abhilfe zu sorgen“.

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Kommentare

Comments

  • Paul Jürgen 10. Juni 2018 at 19:08

    An der Hagener-Straße ,Einfahrt zum Beckenkamp sieht es nicht besser aus ,gerade hat der Bauhof den Unrat entfernt ,stapelt sich hinter den Glascotainern bereits neuer Müll.

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