Ungewöhnliche Darstellungen auf dem Schwerter Krippenweg

Schwerte. Die Ruhrstadt darf wieder dem Stern folgen. Am Sonntag wurde nämlich der 4. Krippenweg eröffnet, und zwar durch Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Er würdigte das Engagement von Hille Schulze-Zumhülsen, unermüdliche Antreiberin des Krippenwegs. Noch his zum 6. Januar können auf dem traditionellen Krippenweg wieder zahlreiche Krippen unter dem Motto „Auch mal ein Engel sein…“ bewundert. Viele sind außergewöhnlich und sollen auf den eigentlichen Kern des Weihnachtsfestes aufmerksam machen und den Blick auf das Kleine im Großen richten, und zwar auf das Kind, das nur mit Hilfe der Menschen die Welt verändern kann, wie es im Flyer zum Krippenweg heißt.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos und Hille Schulze-Zumhülsen eröffneten den Krippenweg.

Die Schwerter Künstlerin Elisabeth Stark-Reding arbeitet in der JVA mit Gefangen für den Krippenweg.

Vor der Alten Mühle beispielsweise steht der dunkle Engel. Er steht als Metapher für die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll und soll Sinnbild sein für die Gleichgültigkeit der Menschheit. Diese Installation ist in der Justizvollzugsanstalt Schwerte unter Anleitung der bildenden Künstlerin Elisabeth Stark-Reding und des Diplom-Designers Christoph Prausnitz entstanden. Auch die sieben Friedensboten an den Laternen der Altstadt stammen aus der JVA. Von dort kommt auch die bereits bekannte Installation „Invasion der Engel“.

Übrigens: Führungen sind nach Absprache möglich: 02304/82500. Öffentliche Führungen ohne Voranmeldungen finden am 9., 16., 23. und 30. Dezember jeweils ab 16 Uhr statt. Treffpunkt ist die St. Viktorkirche.

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