The Panic Postman – die kleine Revolution des Stefan Bauers

Schwerte. Stefan Bauer rückt in die Schlagzeilen. Das hat zwei Gründe. Da ist zum einen seine Debüt-EP „Small Revolutions“ – hammerhart und geil. Und da sind zum anderen seine „Lieder der Nacht“, die er am 2. November (Freitag, 20 Uhr) in der Rohrmeisterei (Ruhrstraße 20) spielt. Beides hat allerdings nichts miteinander zu tun.

Melancholisch – so kennt man den Singer und Songwriter aus Schwerte. „In diesem konzeptionierten Album zeichne ich in sechs Stücken ein Bild aus Träumen und Ängsten vom Beginn der Nacht bis Tagesanbruch. Eine Reise durch die Gefühle. Schmerz und Angst, Hoffnung und Liebe bis zum Aufgang der Sonne“, hat Stefan Bauer über sein jüngstes Konzeptalbum geschrieben, das im Frühjahr unter dem Titel „Nachtmusik“ erschienen ist. Und jetzt ist aus Stefan Bauer der panische Postmann geworden, „The panic postman“. Der kommt daher mit seinen kleinen Revolutionen, räumt auf mit der Ansicht, dass Stefan Bauer nur leise und traurig kann, spielt dreckigen Rock’n’Roll, dass einem das Herz aufgeht. Wer als alter Sack „Strange Kind of Love“ hört, dem geht so ein bisschen auch Black Sabbath durch den Sinn. Sie ist spektakulär, diese Produktion, so ungewöhnlich hart, dass man hinhören muss und sich fragt: Ist das der neue Stefan Bauer?

Rudimentär, roh, nackt

Nein, er ist es nicht. Die Musik ist eine andere, rudimentär und roh und nackt, aber der Komponist und Arrangeur ist derselbe – man bemerkt’s beim zweiten oder dritten Hören. Ängste, Hoffnungen, Wünsche, Sehnsüchte, Trauer, Wut – Emotionen spielen auch hier eine Rolle. Autobiografisches fließt ein. Es klingt ganz anders und ist doch irgendwie dasselbe, zumindest auf der emotionalen Schiene. Stefan Bauer nennt das „die Rückbesinnung zu meinen Wurzeln“

Was klingt wie eine komplette Rockband ist eigentlich nur ein Duo. Der Sound wird nur durch die furchteinflößend kreischende und effektbelastete Baritongitarre sowie die donnernd krachenden Drums getragen. Kein Bass und keine Kompromisse. Der scheppernde Groove trägt die tief wummernden Akkorde und die krächzenden Solopassagen. Die Stimme von Stefan Bauer erzählt allerhand Geschichten aus dieser Welt. Über Liebe, Hass, Sex und die dunklen Mächte, die uns täglich bestimmen, ist alles und noch viel mehr dabei. Hören Sie mal rein in „Heartbreak Holly“! Hinsetzen und anschnallen. Sonst fliegen Sie weg.

www.thepanicpostman.de

Download/Stream:

https://spoti.fi/2DD4hGE | Spotify

https://apple.co/2ImzVa1 | iTunes

https://amzn.to/2xVgrEW | Amazon

 

Lieder der Nacht

Lieder der Nacht mit Stefan Bauer.

„In der Nacht ist man frei, vergisst Raum und die Zeit“ singt der Schwerter Musiker und Songschreiber Stefan Bauer zu Beginn seiner 6 Stücke umfassenden Elegie NACHTMUSIK. Am 02.11.2018 möchte der Schwerter Künstler in der Rohrmeisterei Schwerte seine „Lieder der Nacht“ präsentieren. Stücke aus seinen drei Soloalben sowie Musik aus der Feder seiner absoluten Lieblingskünstler werden zu hören sein.

Die Nacht spielt die zentrale Rolle, da viele seiner Songs einen Bezug dazu haben und in der Nacht entstanden sind. Sphärisch schwebende Gitarrensounds. Verträumt lyrische Melodien. Geschichten über die Liebe und die Nacht. Ein einmaliges Solokonzert für alle Fans und Hörer der Musik des Schwerter Songschreibers. In einem ungewöhnlich sphärischen Gewand wird er seine Songs präsentieren. Noch ungehört und so nie dagewesen. Die Akustikgitarre möchte Stefan Bauer zum großen Teil ablegen und seine elektrischen Gitarren werden die zentrale Rolle bei diesem Solokonzert spielen. „Die Zuhörer sollen durch die Sounds die Geschichten selbst fühlen und Teil von ihnen werden. Die Stimmung soll so ein schwebendes Fundament bekommen.“ erklärt der Schwerter Künstler.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor