Tempo 30-Zonen im Bezirk Nord: SPD fordert scharfe Überwachung des Tempolimits

Schwerter Heide. In den Tempo 30-Zonen auf der Schwerter Heide missachten Autofahrerinnen und Autofahrer vermehrt das Tempolimit. Das haben Geschwindigkeitsmessungen ergeben, die das Ordnungsamt der Stadt Schwerte auf Bitten des SPD-Ortsvereins Nord durchgeführt hat. Es waren so genannte unscharfe Messungen in den Straßenabschnitten Heidestraße (Abschnitt zwischen Ostberger Straße und Römerstraße) und im Teilstück Alter Dortmunder Weg mit der fortführenden Waldstraße.

Hinweise aus der Bürgerschaft

Hintergrund der Messungen sind Hinweise von Anwohnerinnen und Anwohnern in den betroffenen Bereichen, die das subjektive Gefühl an die SPD herangetragen haben, dass vor allem in Tempo 30 Zonen deutlich zu schnell gefahren wird. Die Ergebnisse der Messungen zeigten, dass sich der Eindruck der Bürger bestätigt hat. Ob das auch im Alten Dortmunder Weg (von der Heidestraße bis Am Eckey) sowie in der Sonnenstraße (insbesondere zwischen Klusenweg und Hörder Straße) der Fall sein wird, sollen weitere unscharfe Messungen ergeben. In diesen und den anderen beschriebenen Bereichen sollen nachfolgende scharfe Messungen den Geschwingkeitsrausch von Verkehrsteilnehmern in geordnete Bahnen lenken.

„Selbstverständlich ist es uns besonders wichtig, dass die Messungen auch zu den Zeiten vorgenommen werden, an denen die Straßen stark frequentiert werden, zum Beispiel morgens zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr und zum Feierabendverkehr, da es gerade auch immer wieder in den Einzugsbereichen von Schulen und Kindertageseinrichtungen zu überhöhten Geschwindigkeiten kommt“, sagt Christian Struwe, Vorsitzender im SPD-Ortsverein Nord

Kommentare

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  • Uwe Schramowski 12. Juni 2018 at 19:47

    Die zunehmende Nichtbeachtung des Tempolimits ist auch im südlichen Teil des Alten Dortmunder Wegs (Am Eckey bis Bergische Straße) ein Problem. Zusätzlich findet in den Bereichen der Stichstraßen (Ostpreußenweg, Auf dem Heithof, Schlesierweg, usw.) die „Rechts vor Links-Regelung“ immer weniger Beachtung, so daß es hier immer häufiger zu Gefahrensituationen kommt. Verstärkt werden diese Situationen noch durch Fahrzeuge, die in den Einmündungsbereichen parken.
    Ich bitte darum, auch dieses Teilstück des Alten Dortmunder Wegs bei weiteren Überlegungen zu berücksichtigen – Danke.

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