Stadtteilentwicklung: In Westhofen soll möglichst alles besser werden

Westhofen. Ein Stadtteil soll sich entwickeln. Und weil so etwas nie ohne die Menschen geht, die im Stadtteil leben, sind Westhofenerinnen und Westhofener aufgerufen, bis zum 14. November den Stadtteilladen in der Reichshofstraße 66 zu besuchen, um dort den Ideen-Pool zu füllen. Mit diesen Ideen und den Anregungen auf der Stadtteilkonferenz, die am Samstag von 11 bis 14 Uhr in der Turnhalle der Reichshofschule stattfindet, soll ein „Integeriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK) für Westhofen geschaffen werden – auf das alles in Bereichen wie Geschäftsleerständen, verkehrlicher Infrastruktur oder Versorgungserfordernissen einmal besser werden wird.

Stadtteilladen eröffnet

Am Dienstag statteten Bürgermeister Dimitrios Axourgos, Jan Menges als Leiter des Bereichs Stadtplanung und Umwelt und sein Mitarbeiter Timo Rüßler dem Stadtteilladen einen Besuch ab. Dort hat sich temporär das Unternehmen „complan Kommunalberatung“ mit Sitz in Potsdam niedergelassen, um allen Interessierten zu beschreiben, was eine integrierte Stadtteilplanung ist und welche Auswirkungen sie auf einen Stadtteil haben kann. Das trifft auf breite Zustimmung bei Dimitrios Axourgos. Schon als Bürgermeisterkandidat hatte er immer wieder betont, dass eine Stadtentwicklung nur über die Einbziehung der Ortsteile gehen kann

Abwärtstrend stoppen

Im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) soll nun die Frage beantwortet werden, wie in den kommenden Jahren dem Abwärtstrend im Stadtteil entgegengewirkt und eine positive Zukunftsperspektive entwickelt werden kann. Besonderes Augenmerk ist dabei auf städtebauliche Fragestellungen und verkehrliche Lösungen zu legen. Das ISEK soll den Problemen und negativen Entwicklungen in Westhofen begegnen und dazu beitragen, die Potenziale in dem Maßnahmengebiet zu stärken. Mit seiner Hilfe sollen städtebauliche, funktionale oder sozial-räumliche Defizite und Anpassungserfordernisse für den Stadtteil aufgezeigt und bearbeitet werden.

In der Analysephase sollten folgende Themen betrachtet werden:

  • Stadtbild und Identität, Baukultur und Denkmalschutz
  • Wohnen
  • Einzelhandel und Nahversorgung
  • Demografie, Bevölkerung- und Sozialstruktur
  • Verkehr
  • Grünflächen, Freiraumstrukturen, Natur und Landschaft, Klimaschutz
  • Gewerbe- und Industrie
  • Technische Infrastruktur (Internet etc.)
  • Soziales, Bildung, Kultur und Freizeit (Tourismus) sowie
  • Querschnittsthemen unter anderem demografischer Wandel, Integration und Inklusion sowie Sicherheit

Westhofen – Ein Stadtteil soll sich entwickeln

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