Schwerte erinnert an die Folgen von Krieg und Gewalt und Faschismus

Schwerte. Der 1. September ist in Deutschland der Antikriegstag. Seit 1957 gehen Gewerkschaften und Friedensgruppen am Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939 für eine friedliche Welt auf die Straße. Damit soll an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert werden. Auch 2018 wird es anlässlich des Antikriegstages wieder über 160 Veranstaltungen bundesweit geben. Eine fand am Samstag am Kreuz der Kreuze auf der Grünfläche hinnter dem Rathaus statt.

Die Theatergruppe „gegenwind“ bei ihrem Auftritt.

Fritz-Günter Held sprach zum Antikriegstag

Auch in diesem Jahr hatten die Schwerter Friedensinitiative, Pax Christi und das Schwerter Bündnis Gegen Rechts zum Antikriegstaggedenken eingeladen. „Deutschland beteiligt sich immer noch an Militäraktionen und Kriegen, die unfaires Handeln stabilisieren, die tausendfach menschliche Lebenshoffnungen zerstören und Flüchtlinge auf die Suche nach Leben und Überleben treiben“, sagt Pfarrer Fritz-Günter Held, Mitglied der Schwerter Friedensinitiative. Seine Ansprache wird auch auf den Ersten Weltkrieg zurückblicken, der vor 100 Jahren zuende ging.

Die Theatergruppe „gegenwind“ gestaltet einen Text von Pete Seeger unter Leitung der Theaterpädagogin Gerlinde Heinrich. Den Opfern von Militäraktionen und Kriegen galt Gedenken und die Kranzniederlegung am Kreuz der Kreuze.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor