Ungebremst ins Stauende: Ein Fahrer verlor sein Leben

Aktualisiert am 10. Juli, 9:29 Uhr

Schwerte/Hagen. Erst gegen 22.15 Uhr konnte am Montagabend der schwerst eingeklemmte LKW-Fahrer aus Portugal von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der 44-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der noch nicht identifizierte Fahrer des LKWs, auf den der Portugiese ungebremst aufgefahren war, starb noch an der Unfallstelle.

Beteiligt an dem Unfall waren insgesamt vier Lkw. Er ereignete sich gegen 18.50 Uhr in Fahrtrichtung Köln zwischen dem Westhofener Kreuz und der Anschlussstelle Hagen-Nord. Ersten Zeugenangaben zufolge staute sich der Verkehr zum Unfallzeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen. Dort war auch ein 44-jähriger Portugiese mit seinem Sattelzug unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er – offenbar nahezu ungebremst – auf das Stauende auf. Er schob den vor sich stehenden Lkw eines noch unbekannten Mannes auf den eines 40-jährigen Polen und diesen wiederum auf den eines 44-jährigen Litauers. Letzterer erlitt nur leichte Verletzungen, während der Pole schwer verletzt wurde.

Aufgrund des großen Trümmerfeldes und der teils quer stehenden Lkw musste die A 1 an der Unfallstelle komplett gesperrt werden. Die Sperrung zwischen dem Westhofener Kreuz und der Anschlussstelle Hagen-Nord wurde erst am Dienstagmorgen (10. Juli) gegen 8 Uhr aufgehoben. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 200.000 Euro.

Im Einsatz befanden sich der Einsatzführungsdienst, die Hauptamtliche Wache der Schwerter Feuerwehr, die Löschzüge Mitte, Ergste und Westhofen sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische-Leiter-Rettungsdienst. Vom Rettungsdienst waren sechs RTW, der Notarzt aus Schwerte und der Rettungshubschrauber Christoph 8 vor Ort.

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