Ruhrstadt on top! Im Ausbildungsstellenmarkt auf Platz 1 im IHK-Bezirk

Schwerte. Die Ruhrstadt steht wirtschaftlich gut da. Alleine auf dem Ausbildungsstellenmarkt liegt Schwerte mit einem Plus von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr im Zuwachs auf dem ersten Platz im Bereich der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund (IHK). Auch die Arbeitslosenquote befindet sich weiterhin im Sinkflug und liegt nun bei 5,3 Prozent. „Die Investition in die Ausbildung junger Menschen ist die beste Absicherung gegen den sich abzeichnenden Fachkräftemangel“, sagt Philipp Halbach am Rande des obligatorischen Wirtschaftsgesprächs, zu dem die IHK am Mittwoch ins Gemeindezentrum St. Viktor eingeladen hatte. Am Ende wurde sogar eine Resolution verabschiedet.

Philipp Halbach ist einer der beiden Geschäftsführer des Schwerter Unternehmens Diagramm Halbach und Mitglied in der Vollversammlung der IHK. „Schwerte ist so etwas wie die Vorzeigekommune im IHK-Bezirk“, unterstrich er. Auch wenn in Schwerte Ausbildung groß geschrieben wird, muss sich auch die Ruhrstadt den Herausforderungen der Zukunft stellen. Dazu gehören Fachkräftesicherung, Breitbandausbau und Digitalisierung. Diese Punkte haben jüngst auf der IHK-Vollversammlung Einzug gehalten in die wirtschaftspolitischen Leitlinien 2018 bis 2022. Das hob IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber auch noch einmal in Schwerte hervor. „Dabei werden wir auf das bewährte Miteinander aller Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung setzen“.

Resolution der Wirtschaft und der Stadt Schwerte

Axourgos: Gewerbeflächen entwickeln

Dimitrios Axourgos, Bürgermeister der Stadt Schwerte, rückte die Entwicklung und Weiterentwicklung von Gewerbeflächen in den Fokus seiner Betrachtungen. „Wir müssen nach weiteren Potenzialflächen Ausschau halten“, sagte er und hob beispielhaft die entstehenden Gewerbegebiete Wandhofener Bruch und Dohrbaum hervor. Wichtig sei auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Gewerbegebiet Nattland entsteht bald ein Betriebskindergarten.

Gast des Wirtschaftsgesprächs war auch Dr. Udo Paderski von der DEGES, die den stockenden Umbau der B236 betreibt. „Schwerte steht vor großen Herausforderungen“, unterstrich er – aber das wissen die Ruhrstädter ja bereits. Tobias Bäcker, Mitglied im Vorstand der Bürgerstiftung St. Viktor, referierte abschließend über die bevorstehenden baulichen Sanierungen des Alten Rathauses und der Alten Marktschänke. Dort soll ein kulturelles, museales Bildungszentrum im bürgerschaftlichen Engagement entstehen.

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Kommentare

Comments

  • Nicole Schelter 10. Oktober 2018 at 22:31

    Die Gruppe ist „sehr männlich“. Was sagte unsere Kanzlerin noch kürzlich so treffend: „Frauen bereichern das Leben, nicht nur im Privaten, auch in der Politik.“ und sicher hätte sie angesichts dieses Bildes ergänzt: „auch in der Wirtschaft“

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