Quo vadis, KuWeBe? KulturInitiative sucht nach Antworten

Schwerte. Quo vadis, KuWeBe? Der Frage nach der Zukunft des Kultur- und Weiterbildungsbetrieb der Stadt Schwerte (KuWeBe) will die KulturInitiative Schwerte am Mittwoch (13. Juni, 19.30 Uhr, Altes Rathaus, Brückstraße 14) nachgehen. Bekanntlich ist der KuWeBe wirtschaftlich angeschlagen. Die Stadt Schwerte prüft aktuell Möglichkeiten, die Kultur wieder in die städtische Verantwortung zurückzuführen. Da passt es gut, dass auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos auf dem Podium Platz nehmen wird.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos ist Gast der KulturInitiative.

Neben ihm werden Klaus Kilian und Matthias Hein sitzen. Klaus Kilian war lange Jahre Vorstand im KuWeBe und wird daher über die Ursprungsidee und die ersten Jahre des KuWeBe berichten. Matthias Hein, nach der Demission von Dr. Christine Mast derzeit komissarisch an der Spitze des Betriebs, wird erläutern, wo der Kulturbetrieb  heute steht. Und Bürgermeister Axourgos wird die Überlegungen der Stadtverwaltung zur Zukunft darlegen.

Kultur ist wichtige kommunale Aufgabe

Die KulturInitiative Schwerte der Diskussion um die Zukunft des Kultur- und Weiterbildungsbetriebs KuWeBe allergrößte Bedeutung beimisst, hat sie schon nach einem Treffen am 17. Mai unterstrichen. „Kultur muss als wichtige kommunale Aufgabe betrachtet werden, denn das Kulturleben prägt essentiell die Identifikation mit der Stadt und die Lebensqualität der Menschen, die in Schwerte zu Hause sind“, heißt es dazu in einer Medieninformati0n. Sorgen bereitete seinerzeit die Kündigung von Jan Suberg als Leiter des Kulturbüros im KuWeBe. Ob seine Nachfolge mit Blick auf die Organisation des Welttheaters der Straße schon geklärt ist, ist bislang nicht bekannt.

Im Anschluss an die Statements am 13. Juni soll ein Austausch zwischen den Beteiligten entstehen. „Wir erhoffen uns so, dass durch Information und Transparenz eine breite und fundierte Meinungsbildung ermöglicht wird, dass alle Betroffene und Interessierte, Bürgerinnen und Bürger auf einen Stand gebracht werden und die Möglichkeit haben, mit den Verantwortlichen bzw. den Vertretern der Schwerter Ratsparteien zu diskutieren“, heißt es in besagter Medieninformation.

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