Neues Hüftgelenk – schonend und schmerzarm

Schwerte. Schmerzen in der Hüfte, jede Bewegung tut höllisch weh. Mit zunehmendem Alter sorgt die Arthrose im Gelenk für Beschwerden, die Lebensqualität wird deutlich reduziert.

Die Arthrose des Hüftgelenkes ist eine weitreichend bekannte und erforschte Verschleißerkrankung des Körpers. Gerade im zunehmenden Alter sorgt sie für Beschwerden, die die Lebensqualität erheblich einschränken. „Seit vielen Jahren stellt der operative Gelenkersatz in fortgeschrittenem Stadium die Behandlungsmethode der Wahl dar. Während die Implantate Grundlage intensiver wissenschaftlicher Untersuchung waren und eine ständige Weiterentwicklung stattfand, änderte sich an den Implantationswegen zunächst nur wenig. Auf Grund ihrer Bauart erlauben die Prothesen der neuen Generation nun aber schonendere Implantationswege“, führt Dr. Dirk Luther aus.

Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten

Der Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie des Marienkrankenhaus Schwerte stellt Dienstag, 2. Oktober, um 18.00 Uhr in der VHS, am Markt 11, die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten  durch minimal invasive Techniken vor.

„Die Hüftendoprothese wird über eine schon bestehende Muskellücke eingebracht“, so Dr. Luther. Aufgrund dieses Verfahrens sei es möglich, bereits kurz nach der Operation mit der Mobilisation zu beginnen. „Die Wundschmerzen verringern sich, die ursprünglichen Beschwerden in der Hüfte sind verschwunden, die Beweglichkeit ist schneller wieder hergestellt und das Risiko für Komplikationen deutlich reduziert“, nennt Dr. Luther neben dem ästhetischen Aspekt kleinerer Narben die Hauptgründe, die für das Verfahren sprechen.

Für den bestmöglichen Erfolg stellt aber neben der minimal invasiven Technik und einem modernen Implantat vor allen Dingen ein strukturiertes Gesamtkonzept von Aufnahme bis zur Entlassung in die Rehabilitation dar. Dr. Dirk Luther: „Hierbei steht für uns im Marienkrankenhaus auch weiterhin Individualität im Vordergrund. Die persönliche Betreuung während ihres Aufenthaltes steht im Vordergrund. Operieren wie am Fließband gibt es bei uns nicht.“

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