Misslungene Ouvertüre für das Sommerkonzert-Finale mit Georg Nebel

Schwerte. So spannend und interessant sich Katy Sedna Mira ja noch beim Kulturellen Jahresempfang in der Rohrmeisteterei im Januar präsentiert hatte, so enttäuschend ging am Sonntag ihr Sommerkonzert im evangelischen Gemeindezentrum St. Viktor über die Bühne. Ihre folkloristische Reise vor allem durch die afrikanische Welt riss die wenigen Zuschauerinnen und Zuschauer nicht von den Stühlen. Ihr Programm war langwierig und eintönig und künstlerisch nicht unbedingt überzeugend. Daran konnten auch Donald Holtermanns (Kalimba, Schlagwerk, Perkussion) und Peter Bachmann (Gitarre) nichts ändern.

Jetzt kommt Schorsch

Das Konzert von Katy Sedna Mira war aber die Ouvertüre für das letzte Sommerkonzert der Konzertgesellschaft am 19. August (Sonntag) ab 17 Uhr in der Katholischen Akademie (Bergerhofweg 24) mit dem Schwerter Jazz-Pianisten Georg Nebel. Der Titel: „Doppelt Jazz hält besser“. Die erste Konzerthälfte wird Georg Nebel solo am Klavier improvisieren und dabei u.a. seine Vorbilder Wolfgang Dauner und Keith Jarrett zitieren, aber dennoch seinem eigenen inneren musikalischen Kompass folgen. Während dieser Meditation darf sich jeder Zuhörer ungestört dem ganz persönlichen Kopfkino hingeben.

Zur zweiten Konzerthälfte bittet Georg Nebel sein Quartett GN4 auf die Bühne, um konzertanten Unterhaltungsjazz zu kredenzen. Die vier Freunde aus der Hellweg-Region können ihren Spielspaß dauerhaft nicht verbergen, auf dass der vielzitierte Funke überspringen möge.

  • Georg Nebel – piano
  • Stephan Olfers – sax
  • Alexander Wieczorek – bass
  • Mirko Adden – drums

 

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