Margot-Röttger-Rath-Straße kommt als alternative Anlaufstelle für den Stadtpark nicht mehr in Frage

Schwerte. Das Salzlager und die weiteren Gebäude an der Margot-Röttger-Rath-Straße kommen als Anlaufstelle für die Gruppen, die sich derzeit mit Drogen- und Alkoholproblemen im Stadtpark aufhalten, nicht mehr länger in Frage. Die CDU, die einen entsprechenden Antrag vorbereitet hatte und dabei die Grünen mit ins Boot nehmen konnte, wollte nach einer Inspektion der Örtlichkeit nicht mehr länger am Objekt festhalten, weil seine Herrichtung „Unsummen von Geld“ verschlingen würde, wie es CDU-Ratsherr Egon Schrezenmaier am Donnerstag im Generationenausschuss vortrug.

Antrag modifiziert

Also wurde der Antrag modifiziert und die Verwaltung beauftragt, andere Standorte als Anlaufstelle zu finden, zum Beispiel die Look’sche Wiese am Bahnhof. Dort könnten auch Container ins Spiel kommen, die die Stadt für die Unterbringung von Flüchtlingen angemietet hatte. Das soll ebenso geprüft werden die die Einrichtung eines Bereitschaftsdienstes des Ordnungsamtes. Dessen Mitarbeiter sollen nämlich auch an Abenden und an Wochenenden im Stadtpark Präsenz zeigen und dort gegebenenfalls auch Platzverweise aussprechen – eine Idee, die im Ausschuss nicht überall auf fruchtbaren Boden fiel und die noch nicht bezifferbaren Kosten verbunden sein wird. Die für den Stadtpark zuständigen Streetworker aus dem Verein für Soziale Integrationshilfen (VSI) sollen auch als solche für alle erkennbar sein. Und schließlich soll die Standortsuche einhergehen mit kurzfristig umsetzbaren Lösungen zur Eindämmung des öffentlichen Urinierens im Stadtpark. Das ist vor allem für die benachbarte Grundschule ein Problem. Der modifizierte Antrag von CDU und Grünen fand bei zwei Gegenstimmen eine Mehrheit.

Schon vorher hatte sich der Ausschuss mit dem Thema Stadtpark beschäftigt. Denn der VSI hatte durch Jutta Pentling, Peter Blaschke und den Streetworkern Natalie Stein und Mario Clausen Bericht erstattet über die Arbeit im Stadtpark. Die wurde von der Politik anerkannt. Dazu lesen Sie im Laufe des Freitagvormittags mehr im Ruhrtal Journal.

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