Marco Kordt: Bürgerservice auch an Samstagen öffnen

Schwerte. Mehr Service für die Bürgerinnen und Bürger der Ruhrstadt – das wünscht sich Marco Kordt, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte. In einem Brief an Bürgermeister Dimitrios Axourgos regt er an, den Samstag in die Öffnungszeiten des Bürgerservices im Rathaus einzubeziehen, und sei es auch nur ein- oder zweimal im Monat. In dem Brief heißt es:

„Viele Bürgerinnen und Bürger sind aufgrund beruflicher Verpflichtungen, vor allem außerhalb ihres Wohnortes, während der üblichen Öffnungszeiten nicht ohne weiteres in der Lage, ihre gewünschten Formalitäten im Rathaus zu erledigen. Selbst an den sogenannten Brückentagen ist die Verwaltung geschlossen. Möglich wäre vielleicht die Beauftragung einer bevollmächtigten Person, was aber auch mit Umständen verbunden ist.

Die Vorteile der erweiterten Serviceleistung durch die Verwaltung liegen auf der Hand. Die Bürgerinnen und Bürger könnten im Rahmen ihrer samstäglichen Einkäufe gleichzeitig notwendige Behördengänge erledigen. CDU-Fraktionsmitgliedern wurde in der Vergangenheit immer wieder dieser Wunsch aus der Bevölkerung herangetragen.

Welche Aufgaben von den ca. 40 durch den Bürgerservice angebotenen Dienstleistungen auch an Samstagen angeboten und ob auch die Leistungen des Standesamtes einbezogen werden, müsste entsprechend geprüft werden, ebenso die Dauer der Öffnungszeit.

Nicht zielführend wäre eine Abfrage über Erfahrungen anderer Städte im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit. Diese Art von Erhebung lässt keine Rückschlüsse auf die Schwerter Situation zu. Besser wäre, zu gegebener Zeit ein Resümee zu ziehen, um das Schwerter Samstagsangebot zu optimieren.“

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Kommentare

Comments

  • Heiko Haarmann 4. September 2018 at 12:19

    Der Herr Kordt fordert jetzt alles, was er unter seinem Herrn und Meister, dem Altbürgermeister, nicht fordern durfte. 1999 habe ich auch schon angeregt, das der Bürgerservice am Samstag geöffnet sein soll. Antwort von der Verwaltung und der CDU unmöglich. Die Belastung der Mitarbeiter sei zu hoch.

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