Mamma Mia – was für ein Programm im Kino in Ergste!

Ergste. Wenn Kino ein Wettkampf wäre und es nur um höher, weiter, schneller ginge, dann hätten Elias Passavanti und seine Mannschaft jetzt ganz viel zu tun. Denn die 20. Saison im „Kino in Ergste“ war die erfolgreichste überhaupt seit der Gründung dieses Projektes, das aus dem öffentlichen Leben der Ruhrstadt gar nicht mehr wegzudenken ist. Jetzt steht die 21. Spielzeit vor der Tür und da ist – Mamma mia! – wieder eine ganze Menge los, auch in Sachen Technik.

Kinochef Elias Passavanti hat am Dienstag zum Medientermin ins Gemeindehaus St. Monika nach Ergste geladen. Dort werden die Filme gezeigt – mittlerweile nicht mehr nur für Menschen aus dem Ortsteil. Schwerterinnen und Schwerter sind hinzugekommen in den letzten Jahren, und zuletzt konnte das Kino in Ergste auch Gäste aus Hagen, Iserlohn und Dortmund begrüßen. „Es ist das kunterbunte Programm, das wir hier bieten. Das hat die Leute begeistert“. Dass der Film „Hallöchen aus Ergste“ am Jahreserfolg mitgestrickt hat, dürfte außer Frage stehen. Übrigens: Der zweite Teil ist in Mache und wird im Januar seine Premiere feiern.

Keine Kindervorstellungen mehr

Wer das Programm betrachtet, dem dürfte aufgefallen sein, dass es keine Kindervorstellungen mehr geben wird. „In den letzten zwei Jahren ist die Resonanz darauf massiv weniger geworden“, berichtet Elias Passavanti. „Das hat sich für uns nicht mehr rentiert“. Was sich rentieren dürfte, ist die Investition in eine neue Technik. „Wir steigen jetzt auf von Full HD auf 4K-Kinotechnik. Das Bild auf der Leinwand ist damit viermal schärfer als bisher“. Möglich gemacht hat’s eine Spende der Sparkassenstiftung. Stefan Knoche, stellvertretendes Vorstandsmitglied, überreichte am Dienstag einen Scheck über 1500 Euro.

Schon am Freitag (9. November) beginnt die Saison mit dem Film „Dieses bescheuerte Herz“. Der Saisonhöhepunkt könnte das große „Mamma Mia“-Wochenende am 11. und 12. Januar sein. Freitags läuft Teil 1, samstags Teil 2. „Man sollte den ersten Teil schon gesehen haben, um den zweiten Teil besser zu verstehen“, sagt Elias Passavanti.

  • Alle Filme beginnen übrigens um 20 Uhr.
  • Einlass ist eine halbe Stunde vorher.
  • Mehr zum Programm gibt’s hier: www.kinoinergste.de
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