Kronkorken für einen guten Zweck: Stadt sammelt für Kinder- und Jugendhospizdienst

Schwerte. Die Idee ist super und hatte sogar in Schwerte vor knapp fünf Jahren ihren Ursprung. Mittlerweile operieren  Ina Wunder aus Kamen und eine immer größer werdende Gruppe kreisweit – und kam am Freitag nach Schwerte, um dem Projekt „Kronkorken“ einen weiteren Anschub zu geben. Motto: „Wir reden nicht, wir tun was“. Mit im Boot sitzt die Stadt Schwerte, genauer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Baubetriebshofs an der Schützenstraße.

Dort stehen Sammelbehälter für Kronkorken, sowohl auf dem Wertstoffhof als auch im Eingangsbereich zum Verwaltungstrakt des Baubetriebshofs. Und die Sammelleidenschaft von Schwerterinnen und Schwertern ist offenbar groß. Knapp 500 Kilogramm Kronkorken präsentierten Saschsa Behle, Uwe Osthoff und die Verwaltungsmitarbeiterin Alina Glück am Freitag beim Medientermin auf dem Gelände des Baubetriebshofs. „Es werden immer mehr und ich glaube, es ist ein gutes Zeichen, dass mit einem kleinen Anstoß wahnsinnig viel Großes bewirkt werden kann“, sagte Gabriele Stange, Leiterin des Büros des Bürgermeisters, sprach von einer „fantastischen Idee“ und übermittelte die besten Grüße von Bürgermeister Dimitrios Axourgos.

Schirmherrin der Aktion ist Ina Wunder, die sich seit mehr als vier Jahren in diesem Bereich engagiert und erfährt, dass die Zahl der Kronkorken immer größer wird. Im vergangenen Jahr wurden kreisweit und in Dortmund 15,7 Tonnen Kronkorken gesammelt, die recycelt werden. 2800 Euro flossen auf diese Weise an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Unna. Diese Einrichtung kommt jährlich in den Genuss des Erlöses.

Kommentare

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  • Paul Jürgen 8. Juni 2018 at 17:39

    Herzlichen Dank an alle !

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