Kollektives Versagen auf der ganzen Linie

Volleyball, Frauen-Oberliga: VV Schwerte – SG Sande/VoR 2:3 (21,22,-13,-23,-6)

Machen wir’s kurz, das Spiel war ja schon lang genug – und schlecht genug noch dazu, zumindest aus Schwerter Sicht. Denn die Mannschaft konnte in keiner Phase des Spiels ihr Potenzial in die Waagschale werfen und münzte eine 2:0-Führung nach Sätzen nicht in einen Sieg um. Von den drei angepeilten Punkten bleibt nun einer, und der ist zu wenig, um noch an die Meisterschaft zu glauben. Der SC Hennen nämlich hat seine Spitzenposition mit einem 3:0 gegen Gladbeck gefestigt und liegt nun sechs Punkte vor den Schwerterinnen.

Der zweite Platz liegt hingegen noch in Reichweite, wobei die Betonung auf noch liegt. Denn am 15. Dezember kommte mit VoR Paderborn der Zweite in die Alfred-Berg-Sporthalle. Und wenn die Schwerter Mannschaft bis dahin nicht wieder in der Spur ist, wird diese Partie sang- und klanglos verloren gehen. So wie das Spiel gegen Sande. Da klappte nichts, vom Aufschlag über die Annahme und das Zuspiel bis hin zum Angriff blieb der VVS weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, entwickelte so nicht den nötigen Druck und die notwendige Präzision, um die Patie noch zu drehen. Das 6:15 im Tiebreak ist das Spiegelbild einer diesmal desolaten Verfassung.

VVS: Magdalena Stolz, Lea Hagemeister, Lisa Menke, Lisa Schulte-Schmale, Kira Schäfer, Pia Mohr, Nele Hoja, Jennifer Fornol, Janina Mester, Steffi Herkelmann, Frieda Gottschalk, Felina Bönninger.

Ergebnisse und Tabelle

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