Ja wo laufen sie denn? In der City, und zwar Runde um Runde für den guten Zweck

Schwerte. Kurz vor dem Start des 15. Hospizlaufs am Sonntag um 11 Uhr hat der Veranstalter Einzelheiten zum Programm des Events veröffentlicht: Bis 17 Uhr ist der Rundkurs durch die Innenstadt geöffnet – mit zwei Moderationsflächen am Postplatz und an der Gasstraße, rund drei Dutzend Verpflegungs- bzw. Informationsständen sowie einem Hospizcafé auf der Bahnhofstraße. „Wir sind einmal mehr begeistert über die Unterstützung, die es für den Hospizlauf in Schwerte gibt. Und deshalb bedauern wir es, nicht immer alle Helfer namentlich benennen zu können.“ So bilanzierte Dr. Ludger Wolfgart als Vorsitzender der Hospiz-Initiative die bisherigen Vorbereitungen und die Stimmung im Organisationsteam, an dessen Spitze Jochen Bösel und Helmut Bernhardt von der Stiftung Hospiz Schwerte stehen.

Mit der Nummer 1: Dimitrios Axourgos

Letzte Woche auf dem Pannekaukenfest, jetzt auf dem Hospizlauf: Bürgermeister Dimitrios Axourgos.

Das Hospizthema mitten in die Stadt zu bringen, um so Solidarität mit Schwerstkranken und Sterbenden zu zeigen, sowie durch Spenden ihre Begleitung in dieser Lebensphase sicherzustellen, das ist die Absicht der veranstaltenden Hospiz-Initiative Schwerte. Sie präsentiert sich deshalb in diesem Jahr als ein Teil des sich bildenden palliativen Netzwerks und freut sich, auch für dieses Konzept an der 740 Meter langen Strecke über zahlreiche Unterstützung:

  • So haben sich bereits zahlreiche Laufgruppen angemeldet, deren Teilnehmer sich – von Fans angefeuert – jede Runde mit einem Euro sponsern lassen, um so die Hospizarbeit in Schwerte zu unterstützen. Politisch prominentester Starter ist Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Vom Kreis Unna hat die stellvertretende Landrätin Elke Middendorf ihr Kommen angekündigt.
  • Für die Versorgung mit Speisen und Getränken sind zahlreiche Gruppen engagiert – von Pannekauken aus Pfannen des Schichtwesens über von Lions gebackene Crepes bis hin zu prominent servierter Currywurst, von durch Parteienvertreter frisch Gezapftem über von der Rohrmeisterei ausgeschenkten Weinen bis zu raffiniert umgesetzten Getränkerezepten heimischer Apotheken.

Blaschkes moderieren

  • Derart beköstigt, wird auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen: Das Laufevent wird durch das Blaschke-Team von einer Moderationsplattform an der Gasstraße kommentiert, auf der Bühne am Postplatz sorgen „The Upside Down Projekt“ und „Sara’s Wohnzimmer“ für Musik; außerdem treten dort Star Wars-Helden und engagierte Tänzerinnen und Tänzer aus dem Hause Thiele auf. Und im Stadtpark können Kinder auf Ponys Runden drehen.
  • Viele Unternehmen und Organisationen unterstützen des Hospizlauf, nutzen die Möglichkeit, sich bzw. ihre Arbeit vorzustellen. Dazu bietet insbesondere die umgebaute Bahnhofstraße Möglichkeiten. Wegen der dortigen Baustelle hatte der Hospizlauf vergangenes Jahr ausfallen müssen. Nun findet er verändert statt: Postplatz, Senningsweg, Poststr., Bahnhofstr. Stadtpark, Eintrachtstr., Postplatz.

Infos im Hospiz-Café

Jutta Kriesten

  • Informationen bietet zudem das erstmals eingerichtete Hospiz-Café im nördlichen Teil der Bahnhofstraße. Anbieter aus dem palliativen Bereich in Schwerte sind dort auf Einladung der Hospiz-Initiative aktiv, damit jeder Besucher Fragen stellen und auch beantwortet bekommen kann. Für die entsprechende Café-Atmosphäre sorgen Bäcker Becker, Blumen Christina und die Gärtnerei Pötschke.
  • Schicht 24 baut seinen Stand auf dem Postplatz und damit am südlichen Rand der Runde auf, die von dort über 740 m durch den Senningsweg, die Post- und die Bahnhofstraße, den Stadtpark und die Eintrachtstraße führt. Schichtmeisterin Heidrun Hegenberg hat auch für diesen zweiten Backeinsatz innerhalb von 8 Tagen die entsprechenden Checklisten abgehakt.
  • Das Oberschicht hat für einen Stand auf der Bahnhofstraße am Stadtpark ein Backteam aus den Schichten 14, 16 sowie 23 zusammengestellt und wird dabei auch von Sportlern des VfL unterstützt. Oberschichtmeisterin Jutta Kriesten weist zu diesem Engagement auch auf die Tradition der Unterstützung Sterbender und ihrer Familien durch die Nachbarschaften hin.
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