Holzpfosten nach Sechs-Meter-Schießen im Pokal draußen

Schwerte. Die Holzpfosten Schwerte sind im Achtelfinale des WDFV-Futsal-Pokals ausgeschieden. Gegen den UFC Münster  unterlagen sie  nach Sechs-Meter-Schießen unglücklich mit 6:7. Nach Ende der regulären 40-minütigen Spielzeit hatte es 2:2- Unentschieden gestanden.

Zur Halbzeit hieß es 1:0 für den Gast aus Münster. Als Roman Nölle im zweiten Durchgang auf 2:0 für den UFC erhöhte, schien die Partie zugunsten der Gäste schon  gelaufen zu sein. Doch die Pfosten zeigten Moral und verkürzten  nach guter Vorarbeit von Patrick Kulinski durch Florian Kliegel auf 1:2. Als es 90 Sekunden vor dem Ende immer noch  2:1 für die Münsteraner stand, stellten die Hausherren auf Flying Goalie um und eine halbe Minute vor der Schlusssirene  gelang erneut Kliegel  nach exaktem Pass von Nils Klems tatsächlich noch der Ausgleich. In der anschließenden zweimal fünfminütigen Verlängerung wogte das Spiel hin und her. Doch keines der beiden Teams schaffte einen Treffer, so dass die Begegnung im Sechs-Meter-Schießen entschieden werden musste.  Hierbei  erwiesen sich die Universitätsstädter als  die glücklichere Mannschaft. Lukas Beßlich verschoss vom Punkt, Daniel Giesbrecht traf, so dass der UFC als 7:6-Sieger den Platz verließ und in die nächste Pokalrunde einzog.

Trotz des Ausscheidens war Pfosten-Trainer Wendelin Kemper gar nicht einmal mit der Leistung seines Teams unzufrieden. „Stellenweise war unser Auftritt sehr gut, nur die Chancenauswertung war stark ausbaufähig. Wir hätten gerne gewonnen, aber in der Lotterie des Sechs-Meter-Schießens kann man auch schon mal verlieren“, meinte der Holzpfosten-Coach nach dem Spielende.

Auch für die Zweitvertretung der Holzpfosten, die U 23, war im Achtelfinale Endstation. Mit 4:12 unterlag sie bei Atletico Köln 96 und ist ebenfalls wie die erste Mannschaft der Schwerter aus dem Pokal ausgeschieden.

Holzpfosten  Schwerte: Dennis Lacic,  Marc Nebgen, Florian Kliegel, Christopher  Rous, Nils Klems, Lukas Beßlich, Alexander Peters, Dennis Pahl, Patrick Kulinski. Juan Secer, Nikolas Pinjusic

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