Hitzwelle: Trinken hilft – sagen Malteser, Feuerwehr und Rotes Kreuz

Schwerte. Hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und geringe Luftbewegung: „Wir befinden uns inmitten einer anhaltenden Hitzewelle, wie wir sie seit Jahren in dieser Nachhaltigkeit nicht erlebt haben“, sagt Martin Kolöchter, 2. Vorsitzender in der Schwerter Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes. Was für viele in Schwerte ein schöner Sommerspaß sei,  stelle sich insbesondere bei älteren Menschen sowie Menschen mit Herz-Kreislauf- Erkrankungen als sehr belastend oder gar gefährlich dar.

Um dennoch gut und ungefährdet durch diese Hitzeperiode zu gelangen, möchten die im Rettungsdienst tätigen Schwerter Organisationen Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst sowie  die Feuerwehr einige Tipps mit auf den Weg geben:

  • Vermeiden Sie es, sich direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Achten Sie besonders darauf, dass Kinder vor Sonneneinstrahlung geschützt sind.
  • An heißen Tagen kann der Flüssigkeitsbedarf drei- bis viermal höher sein als an normalen Tagen. Trinken Sie viel Mineralwasser!
  • Nehmen Sie nur leichtes Essen zu sich.
  • Meiden Sie Alkohol
  • Unterlassen Sie es, in der Hitze sich besonders körperlich zu betätigen.
  • Lassen Sie keine Kinder oder Haustiere im Auto zurück. Binnen weniger Minuten steigt die Temperatur bei geschlossenem Fenster auf über 50 Grad!

Stellen Sie bei sich oder Ihren Mitmenschen fest, dass Ihnen die Hitze zu schaffen macht, suchen Sie sofort Schatten auf. Verschaffen Sie sich Abhilfe, indem Sie sich zum Beispiel ein kühles Tuch auf die Stirn legen. Zögern Sie nicht, bei akuter Gefahr oder sehr schlechtem Allgemeinzustand die Notrufnummer 112 zu wählen. „Malteser, Feuerwehr und Rotes Kreuz hoffen, dass Sie mit diesen kleinen, aber hilfreichen Hinweisen unversehrt durch die „heißen Tage“ gelangen“, sagt Martin Kolöchter.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor