Grüne Reaktion auf „Halbwahrheiten“: Alle Türen zur IGA sind offen

Schwerte. Alle Türen zur IGA 2027 sind offen – sagen die Grünen in Schwerte und sprechen im Zusammenhang mit anderslautenden Beiträgen von Halbwahrheiten. Auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos hatte auf der jüngsten Ratssitzung davon gesprochen, eine ablehnende Abstimmung sei gleichbedeutend mit dem Aus zur Teilnahme an der IGA und hatte die Ablehnung in einem Interview mit den RN als Fehler bezeichnet. Die Grünen widersprechen. Andrea Hosang und Bruno Heinz-Fischer haben eine Stellungnahme verfasst. Darin heißt es:

>> Das Schwerter Stadtgebiet ist bereits fester Bestandteil der IGA 2027 und wird dies auch sein und bleiben. Es bedarf  keines „Beitrittsbeschlusses“ der Stadt Schwerte, um Teil der IGA zu werden. Der Regionalverband Ruhr – zu dem der Kreis Unna gehört – ist als Metropole Ruhr Veranstalter der IGA und da sind wir dabei. Auch wenn viele das Gegenteil behaupten.

Es ist allein die Frage, mit welcher Art von Projekt sich Schwerte einbringen wird. In den nächsten Jahren gibt es noch viele Möglichkeiten, wie sich Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger an der IGA beteiligen können. Da ist keine Chance vertan. Das haben Anfragen der Grünen beim Regionalverband Ruhr ergeben, nachdem viele Halbwahrheiten nicht nur durch die Öffentlichkeit geisterten. Die Grüne Fraktion wird beantragen, einen Vertreter des Regionalverbandes Ruhr in den Fachausschuss einzuladen, um die Struktur der IGA 2027 zu verdeutlichen und Informationslücken zu schließen.

„Wir können uns die IGA vorstellen“

Auch wir können und wollen uns für die IGA vieles vorstellen. Zum Beispiel könnte die Bürgerstiftung sich mit dem Ensemble St.Viktor immer noch beteiligen,  das würde der Stadtmitte am Markt zu Gute kommen. Da wären wir sofort dabei. Zugestimmt hätten wir auch, wenn die Beschlussvorlage für den Rat den Raum zwischen Wuckenhof und Rohrmeisterei als städtisches Projektgebiet vorgeschlagen hätte. Bei dem von der Stadtspitze vorgeschlagenen „Freiraum-Projekt“, die Ruhrauen mit einem Allerwelts-Freizeitpark zu bestücken, konnten wir nicht zustimmen. Das ist zu kostenaufwändig und aufgrund der Überschwemmungslage nicht nachhaltig. Und die Erhaltung der Ruhrauen und des Schwerter Stadtwaldes sind uns Grünen aus Klimaschutzgründen ein Kernanliegen.

Die Ideenliste ließe sich fortführen. Auch der verfallene Schlosspark von Haus Ruhr wäre eine Möglichkeit zur Beteiligung gewesen – das Einverständnis des Eigentümers natürlich vorausgesetzt. Auch da wären wir mitgegangen. Der Park von Haus Villigst ist bei der IGA bereits gesetzt und wird Projekt der IGA auf Schwerter Stadtgebiet sein – dazu bedurfte es keines Ratsbeschlusses. Auch das unterstützen wir.

Es bleiben in den nächsten Jahren noch viele Wege und viele Türen offen, wie wir in Schwerte „unsere“ IGA gestalten können. Viele gute Projekte von Gruppen, Initiativen, Vereinen, von Bürgerinnen und Bürgern sind machbar, bis hin zu Privatgärten. Das wird noch viele Ideen beflügeln und darüber freuen wir uns. <<

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