Geh- und Radweg soll Verbindung von Holzen nach Holzen sichern

Schwerte. Zwischen Schwerte-Holzen und Dortmund-Holzen soll ein kombinierter Geh- und Radweg entstehen. Das fordert die SPD schon seit geraumer Zeit. Sie will mit diesem Weg die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer garantieren, die zwischen den beiden Ortsteilen pendeln. Derzeit müssen Menschen auf dem Weg nach Dortmund-Holzen direkt nach der Autobahnunterführung auf Dortmunder Gebiet auf der Kreisstraße laufen.

Jetzt hat die SPD-Fraktion einen Antrag formuliert, nachdem die Schwerter Stadtverwaltung Kontakt mit Straßen.NRW aufnehmen soll, um der Forderung nach mehr Komfort und Sicherheit Nachdruck zu verleihen. Außerdem wird angeregt, in der Autobahnunterführung eine Beleuchtung anzubringen und hierfür die Genehmigung von Straßen.NRW einzuholen. Politische Kontakte zwischen Schwerte und Dortmund gibt es in dieser Angelegenheit bereits. So hat es auch schon einen Ortstermin mit dem Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke gegeben. Der Antrag soll am 26. Juni in der Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt erörtert werden.

In der Begründung des Antrags heißt es:

„Seit der Gebietsreform im Jahr 1975 gehört ein Teil der ehemals selbstständigen Gemeinde Holzen zu Schwerte und ein Teil zu Dortmund. Über die Jahre hinweg haben sich vielfältige Verbindungen zwischen den Stadtteilen erhalten. Schwerter Bürgerinnen und Bürger sind Mitglieder und Gäste in verschiedenen Vereinen in Dortmund-Holzen und Dortmunder Bürgerinnen und Bürger besuchen u.a. die katholische Kirche in Schwerte-Holzen. Dabei werden viele dieser Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt.

Direkt vor der Autobahnunterführung auf Schwerter Gebiet führt ein Geh- und Radweg vom Ende des Rosenwegs über den Wannebach zur Kreisstraße, so dass eine gute Anbindung nach Schwerte-Holzen besteht. Dieser Weg wird auch von Schwerter Jugendlichen genutzt, die mit dem Dortmunder Nachtbus bis zur Haltestelle Ehrenmal fahren. Bis zur Autobahnunterführung ist der Weg von Schwerte aus gesehen noch in einem recht guten Zustand. Danach fehlt aber ein Geh- und Radweg. Insbesondere in der dunklen Jahreszeit und abends ist das Laufen entlang der vielbefahrenen Kreisstraße ohne Gehweg sehr gefährlich. Auch Radfahrer werden schlecht gesehen. Die Autobahnunterführung, in der es keine Beleuchtung gibt, stellt einen Angstraum dar.“

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