Er ist da! Kommunaler Ordnungsdienst hat seine Arbeit aufgenommen

Schwerte. (ir) Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat seine Arbeit aufgenommen und auch ein neuer Dienstwagen steht zur Verfügung. Der Rat der Stadt Schwerte hatte schon im November 2017 entsprechend votiert, die Stadtverwaltung hat das jetzt umgesetzt. Der KOD soll das Sicherheitsempfinden in der Bevölkerung stärken und die schon lange auf dem Papier existierende Ordnungspartnerschaft mit der Polizei mit Leben füllen. Die Arbeitszeiten sind nicht festgelegt, sondern verteilen sich auf alle sieben Tage der Woche und entsprechen nicht der Kernarbeitszeit im Rathaus.

Das Fahrzeug des KOD ähnelt bewusst optisch dem Einsatzwagen der Polizei. Beschriftet ist der Ford Kuga allerdings mit „Kommunaler Ordnungsdienst“ und dem Stadtwappen. Doch nicht nur anhand des Fahrzeuges, auch durch die Dienstkleidung der beiden Mitarbeiter, Sebastian Knop und Serkan Sarsilmaz, ist der KOD eindeutig zu erkennen. Organisatorisch ist der KOD dem Bereich Ordnung zugeordnet. „Ich freue mich, dass wir nach unserem Verwaltungsvorstandsbeschluss nun mit dem KOD starten“, so die für das Ordnungswesen zuständige Beigeordnete und Kämmerin Bettina Brennenstuhl. Bürgermeister Dimitrios Axourgos ergänzt: „Damit kommen wir dem Wunsch der Schwerter Bevölkerung nach mehr Sicherheit und Ordnung in Schwerte ein stückweit näher. Polizei, KOD und Streetworker bilden nunmehr eine sinnvolle Einheit“.

Verwarnungen und Platzverweise

Der KOD ist unter anderem für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, z. B. durch Verwarngelder, mündliche Verwarnungen, Platzverweise usw., zuständig. Die beiden Mitarbeiter stehen aber auch für Fragen und Anregungen der Bevölkerung zur Verfügung. Schon jetzt vermutet Bettina Brennenstuhl, dass der Wunsch seitens der Bevölkerung und auch der Politik entstehen könnte, dass der KOD nach einer kurzen Test- und Einarbeitungsphase personell aufgestockt wird. „Wir werden dann unter Abwägung der finanziellen Auswirkungen zum gewünschten Nutzen nach mehr Sicherheit und Ordnung entscheiden“, so die zuständige Beigeordnete.

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