Engagement um Wandhofener Friedhof trägt Früchte – „Ich finde Ihren Einsatz richtig klasse!“

Schwerte. Noch hat die neue Sitzgruppe im Eingangsbereich des Wandhofener Friedhofs keinen Namen, aber sie könnte einmal Dieter heißen. Das wäre dann als Würdigung für einen Mann zu verstehen, ohne den es den Wandhofener Friedhof vielleicht schon gar nicht mehr geben würde: Dieter Schmikowski. Das Wandhofener Urgestein hatte sich einst an die Spitze einer Bewegung gesetzt und mit vielen Menschen aus dem Dorf um den Erhalt des Friedhofs gekämpft, der eigentlich geschlossen werden sollte. Aus dieser Bewegung wurde eine Interessengemeinschaft, die heute auf vertraglicher Basis mit der Stadt Schwerte das Gelände hegt und pflegt – mit Erfolg und mit Elan, wie Dieter Schmikowski am Dienstag auf einem Vortortermin versicherte.

Bürgermeister und Kämmerin zu Besuch

Dorthin waren auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos und Kämmerin Bettina Brennenstuhl gekommen, um sich ein knappes halbes Jahr nach Aufnahme der Pflegearbeiten ein Bild zu machen von dem, was die Interessengemeinschaft zum Erhalt des Wandhofener Friedhofs schon alles geschafft hat. Dimitrios Axourgos unterstrich noch einmal seine Bewunderung für das Engagement der Wandhofener. Und auch Bettina Brenenstuhl lobte: „Ich finde Ihren Einsatz richtig klasse“, sagte sie und beschwor die Gemeinschaft, sich den aktiven Zusammenhalt zu bewahren.

Sitzgruppe im Mittelpunkt

Die Sitzgruppe „Dieter“ rückte beim Rückblick auf ein bewegtes und arbeitsintensives Jahr in den Mittelpunkt. Denn sie soll zum Treffpunkt werden, zum Ort des Austausches und/oder der Entspannung. Möglich gemacht hat’s das Engagement der Sparkasse, die am Dienstag durch Stefan Knoche vertreten war. Ralf Haarmann vertrat die SPD, die im Gegensatz zu vielen anderen immer an das Engagement geglaubt hat. Dieter Schmikowski weiß, dass es ohne die Unterstützung aus dem Dorf nicht gegangen wäre. „Ich kann euch allen nur bstätigen, dass ihr alle Aufgaben bisher in einer hevorragenden Art und Weise gelöst habt“, dankte er den Mitstreitern und war sicher: „Sie sind weiter mit Hurra bei der Sache“. Zudem verwies er noch auf die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Schwerte.

Die könnte in ein paar Töpfen Farbe von der Stadt münden, damit „wir unsere schöne Trauerhalle auch aufhübschen können“, so Dieter Schmikowski. Sollte das der Haushalt nicht hergeben, so ist zumindest ein Teil der Farbe gesichtert. Dimitrios Axourgos avisierte nämlich eine weitere Spende, wie er es schon als Bürgermeisterkandidat gemacht hatte – Beifall für den Verwaltungschef.

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