Elias von Mendelssohn – ein schier überwältigendes Konzert

Schwerte. Mit dem Oratorium Elias steht in diesem Jahr eines der größten Werke von Mendelssohn auf dem Programm der Konzertgesellschaft. Es erzählt die altbiblische Geschichte des Propheten Elias, der sich gegen Verfall und Vielgötterverehrung seines Volks Israel auflehnt, damit es sich wieder ganz Jahwe zuwendet. Aufgeführt wird dieses Oratorium am 17. November (Samstag) im Freischütz ab 19 Uhr  durch den Chor der Konzertgesellschaft Schwerte mit Unterstützung des Oratorienchores der Stadt Kamen und bewährt unter der Leitung von Franz Leo Matzerath. Es spielt die Neue Philharmonie Westfalen. Solisten sind Johanna Isokoski (Sopran), Melanie Lang (Alt), Roman Payer (Tenor) und Markus Volpert (Bass).

Großartige Dramaturgie

Es ist ein schier überwältigendes Werk mit einer Dramaturgie, wie sie gerade der Großmeister Mendelssohn – zum Christentum konvertierter Jude – schaffen konnte Mit einem Rezitativ fängt es an. Ungewöhnlich! „So wahr der Herr, der Gott Israels, lebet, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn”, ruft Elias und dann fegt die Ouvertüre los. Unheimlich, aber auch überzeugend und mitreißend ist er,  dieser Prophet. Bis zum „Amen“ des Schlusschores hält dieses Oratorium die Zuhörer in seinem Bann. Und die Arie „Und er hat seinen Engeln befohlen“… berührt den Zuhörer so intensiv, dass sie es unabhängig von allen Aufführungen des Oratoriums in unsere intensiven Hörerinnerung geschafft hat.

Stiftungskonzert

Das Oratorium Elias gab Mendelssohn Bartholdy die Möglichkeit zur Komposition von ausdrucksstarken und vollen Chören. Der Chor nimmt als Volk Israel, als Chor der Priester und der der Seraphim an der Handlung teil. Die Begeisterung des Komponisten und seiner Zeit für Chöre  ist auch die des Chores der Konzertgesellschaft, der dieses Hauptwerk von Mendelssohn mit großem Engagement und Liebe zum Detail einstudiert hat.

Das Chorkonzert der Konzertgesellschaft Schwerte zum Volkstrauertag ist seit einigen Jahren zugleich das Stiftungskonzert der „Stiftung zur Förderung der Chormusik in Schwerte“. Die Konzertgesellschaft und ihr Chor sind dieser Stiftung aber auch dem Landesmusikrat NRW zu besonderem Dank verpflichtet – ohne eine solche Förderung könnte ein so aufwändiges Werk hier nicht zur Aufführung gelangen.

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