Elias – Ein sinfonisches Chorkonzert der Extraklasse

Schwerte. Wenn die Konzertgesellschaft alljährlich zu ihrem sinfonischen Chorkonzert bittet, dann wird es opulent im Saalbau des Freischütz. Opulent durch ein gewaltiges Bühnenbild aus Chören, Orchester und Solisten. Dass das Konzert am Samstagabend vor 250 Zuschauern auch musikalisch über jeden Zweifel erhaben sein würde, überrascht nicht. Denn der Chor der Konzertgesellschaft und der Oratorienchor Kamen, die Neue Philharmonie Westfalen, die Solisten Johanna Isokoski (Sopran), Melanie Lang (Alt), Roman Payer (Tenor) und Markus Volpert (Bass) wissen genau,was sie tun – vor allem, wenn Franz Leo Matzerath am Dirigentenpult steht und die Gesamtleitung hat.

Begeisterte Zuhörer

So war das auch am Samstag bei der Aufführung von „Elias“, einem Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy, das zu den größten Werken des Komoponisten gerechnet wird. Es erzählt die altbiblische Geschichte des Propheten Elias, der sich gegen die polytheistischen Tendenzen seines Volks Israel auflehnt, damit es sich wieder ganz Jahwe zuwendet. Im Freischütz entstanden glanzvolle Klanggemälde, die Zuhörerinnen und Zuhörer am Ende begeistert nach Hause entließen.

Wer es noch einmal erleben möchte, der hat dazu am heutigen Sonntag die Gelegenheit. In der Konzertaula in Kamen beginnt das Konzert um 18 Uhr.

Die Schöpfung

Übrigens: Das nächste sinfonische Chorkonzert findet am 16. November 2019 ebenfalls im Freischütz statt. Dann steht Joseph Haydns „Die Schöpfung“ auf dem Programm. Das ist dann auch wieder ein Stiftungskonzert der „Stiftung zur Förderung der Chormusik in Schwerte“: Der weitsichtigen und großzügigen Förderung ihres Begründers Karl-Günter Röhrscheidt verdankt die Konzertgesellschaft die Möglichkeit, jährlich ein großes symphonisches Chorkonzert im Freischützsaal mit seiner herausragenden Akustik aufzuführen.

 

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