Dr. Uwe Trespenberg: Sparkassen-Chef geht in den Ruhestand

Schwerte. Ehre wem Ehre gebührt: Ganz viele Hände schüttelte Dr. Uwe Trespenberg am Donnerstag in „seiner“ Sparkasse. Höchst persönlich hatte er zum großen Bahnhof geladen. Der Anlass war ebenso wehmütig wie fröhlich. Dr. Uwe Trespenberg nämlich absolvierte am Donnerstag seinen letzten Arbeitstag – der Vorstandsvorsitzende geht in den wohl verdienten Ruhestand.

Viele Menschen machten ihm ihre Aufwartung. Landrat Michael Makiolla war vor Ort, Bürgermeister Dimitrios Axourgos kam mit seinen Fachbereichsleitern Hans-Georg Winkler, Bettina Brennenstuhl und Adrian Mork. Heiner Kockelke vertrat als Vorsitzender im Stadtsportverband Schwerte den Sport. Hochrangige Persönlichkeiten aus der Wirtschaft waren gekommen, Vertreter der politischen Parteien ebenso. Bei allen bedankte sich Uwe Trespenberg für die Zusammenarbeit, „für viele anregende Gespräche, für gute Ideen und ihre Umsetzung“.

Ein bisschen Wehmut

Dr. Uwe Trespenberg an seinem Schreibtisch.

Natrürlich sei auch ein bisschen Wehmut im Spiel nach dieser langen Zeit. Immerhin diente Uwe Trespenberg der Sparkasse in Schwerte 20 Jahre lang. „Aber die Freude auf den neuen Lebensabschnitt überwiegt doch deutlich“, sagte er und freut sich auf mehr Zeit für seine Frau und seine Familie, auf Konzertbesuche (Uwe Trespenberg ist eingeschworener Rock- und Bluesfan) und auf Reisen. Seit 2004 hat er keine Olympischen Spiele verpasst, 2020 wird er nach Tokio reisen, verriet er dem Ruhrtal Journal.

Schwarz-gelbe Leidenschaft

Wenn Dr. Uwe Trespenberg sagt, dass ihm Schwerte am Herzen liegt, dann darf man ihm das glauben. Im Verein Stadtmarketing arbeitet er seit 1999 mit, stand dort zuletzt an erster Stelle. Er wünscht sich in diesem Bereich eine Professionalisierung. Zudem war er in den letzten Jahren stets ein engagierter und erfolgreicher Kämpfer gegen die kulturelle Armut. Er hat der Kultur die Möglichkeiten seines Hauses an die Seite gestellt – ob es beispielsweise ohne dieses Engagement noch eine Kleinkunstreihe in Schwerte geben würde? Am Samstag wird Uwe Trespenberg im Signal-Iduna-Park sitzen. Er hat eine Dauerkarte, lebt schwarz-gelb und wird jubeln, wenn seine Dortmunder den Bayern die Lederhosen ausgezogen haben.

Langweilig, versicherte Uwe Trespenberg, sei sein Job nie gewesen. Er habe ihn immer wieder als Herausforderung erlebt und dankte in diesem Zusammenhang auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und in erster Linie seiner Frau Gabi. „Sie hat mir in der ganzen Zeit immer den Rücken freigehalten, ich freue mich jetzt auf mehr gemeinsame Zeit mit ihr“.

Wir haben Dr. Uwe Trespenberg gefragt: Müssen wir mit einer neuen Bankenkrise rechnen? Hier ist seine Antwort:

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