Dominik Buchwald beerbt Jörg Silberbach

Schwerte. (ir) Dominik Buchwald wird in der Spielzeit 2019/20 neuer Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Schwerte. Das hat der Verein am Dienstag bekanntgegeben. Davor hatte es intensive Gespräche mit dem aktuellen Chefcoach Jörg Silberbach gegeben. „Nach über vierjähriger Tätigkeit bedankt sich der VfL bei Jörg Silberbach für seine  professionelle Arbeitsweise und seinen persönlichen Einsatz für den VfL“, heißt es in der Medieninformation. „Für die aktuelle Saison wird nach wie vor das Ziel der Vizemeisterschaft angestrebt“.

Der Wechsel von Jörg Silberbach auf Dominik Buchwald wird nicht die einzige personelle Veränderung sein. Der sportliche Leiter Mirko Mustroph wird Ende dieses Jahres aus seinem Amt ausscheiden. Noch ist nicht klar, ob es einen Nachfolger geben wird. „Auch ihm gilt unser Dank für seine engagierte Tätigkeit“, heißt es in der Medieninformation des Vorstandes.

Jörg Silberbach (links) wird einen neuen Verein suchen müssen. Ob Yannis Schwarze bleibt, ist noch nicht ganz klar.. Foto: Ingo Rous

Der VfL will  zukünftig verstärkt auf gut vernetzte Funktionsträger  setzen. Diese Anforderung  erfüllt  der 37jährige ehemalige  Westfalenligaspieler mit „VfL-Genen“ Dominik Buchwald in hervorragender Weise. Der VfL freut sich auf die Zusammenarbeit mit Dominik Buchwald als Cheftrainer des VfL ab der kommenden Saison. Buchwald ist  hauptberuflich Gymnasiallehrer für Sport und Mathematik in Dortmund.   Sein Trainerwerdegang führte ihn über Stationen in Ergste in den Jugendbereich von  Borussia Dortmund als Co-Trainer von Hannes Wolf (dem jetzigen Cheftrainer des Hamburger SV) und vom VfL Bochum  ebenfalls im Jugendbereich, zu seiner  aktuellen Position  als Co-Trainer  in Brackel.

In der nächsten Zeit wird sich entscheiden, ob Yannis Schwarze nach seiner sportlichen Verletzung, idealerweise als spielender Co-Trainer, wieder aktiv werden kann. Die Gespräche hierzu werden noch geführt. Weiterhin wird auch die Thematik der Besetzung der Trainerstelle der 2. Mannschaft in den nächsten Wochen final entschieden.

Die neue sportliche Leitung  muss nicht mehr unbedingt auf eine Person ausgerichtet sein; beratende Tätigkeiten Externer oder auch eine Aufgabenteilung zwischen den   Funktionsträgern  ist hier denkbar. Diese Vorgehensweise wird in den nächsten Wochen abgestimmt, hierzu wird auch der Mannschaftsrat der ersten Mannschaft des VfL mit einbezogen.

„Mit dieser neuen Strategie verspricht sich der VfL eine enorme Schubwirkung, um eine gewisse Stagnation zu vermeiden, damit in der nächsten Saison weitere Ziele angegangen werden können“, so der Vorstand. Welche Auswirkungen die neue Strategie auf die Mannschaft haben wird, ist noch nicht abzusehen.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor