Die SPD fragt zum Thema B236: Alles noch im Zeitplan? Die DEGES sagt ja

Schwerte. Die Sozialdemokraten sitzen in Lauerstellung, warten auf Antworten der DEGES zum Stand der Baumaßnahme B236. Denn der SPD-Ortsverein Schwerte Nord will bei einem Ortstermin erkannt haben, dass sich nichts bewegt, und das schon angeblich seit mehreren Wochen. „Lediglich die Absperrbaken und die gerodeten Flächen sind für die Bürgerinnen und Bürger erkennbar“, heißt es in einer Medieninformation der SPD.

Brückenbau termingerecht abschließen

In einem Brief an die DEGES, die die Erweiterung der B236 steuert, macht Christian Struwe, Vorsitzender im OV Nord, seine Sorgen darüber deutlich, ob der Zeitplan eingehalten werden kann. Noch ist zwar Sommer, aber der ist bald vorbei, und eigentlich sollte der Bau der neuen Fußgängerbrücke am Freischütz schon begonnen haben. Das Ruhrtal Journal hat die Frage aufgenommen und eine Anfrage an die Pressestelle der DEGES gestellt. „Zur Fußgängerbrücke am Freischütz finalisiert unser Auftragnehmer derzeit vertragsgemäß die Ausführungsunterlagen. Parallel laufen die Vorbereitungen für die Hauptbauleistungen an der Brücke, die in Kürze beginnen werden. Wir gehen weiterhin davon aus, den Neubau der Fußgängerbrücke termingerecht abschließen zu können“, heißt es in der Antwort.

Umleitung überdenken

Darüberhinaus geht es der SPD um weitreichende Umleitungen, wenn in einer weiteren Bauphase ein Einbiegen in die Bergstraße und ein Ausfahren aus ihr heraus nicht mehr möglich ist. Die DEGES möchte den Verkehr dann über den Bergerhofweg, den Klusenweg und den Talweg umleiten. Die SPD und Anwohner der Straßen befürchten dann eine Überlastung des Nadelöhrs, so dass sich die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte schon im April dafür ausgesprochen hat, in Absprache der zuständigen Behörden untereinander weiträumige Umleitungen zum Beispiel über die Kreisstraße einzurichten und die Bergstraße aus Richtung Dortmund kommend schon am Waldparkplatz zu sperren. In der geplanten Umleitung erwartet die SPD ein überhöhtes Verkehrsaufkommen und meldet „erhebliche Verkehrssicherheitsbedenken innerhalb der Wohnquartiere“ an. „Dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, ist uns durchaus bewusst. Aber nichts desto trotz sollte weiterhin alles versucht werden, um die Situation im Vorfeld so gut wie möglich zu entschärfen“, schreibt Christian Struwe.

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