Die Heimreise des Olli Heinze: „Es war ein sehr guter Abend“

Schwerte. Schon mal Pumpernickel mit Blauschimmelkäse gehört? Wenn Sie jetzt glauben, das könne man allenfalls essen, aber nicht hören, dann fragen Sie mal Olli Heinze und sein Publikum. Denn gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern seines Heimreisekonzerts am Donnerstagabend in der Rohrmeisterei hat der Singer/Songwriter ein Lied mit diesem Titel komponiert. Es wurde zum Teil einer außergewöhnlichen Heimreise, auf die Olli Heinze die rund 100 Menschen vor der Bühne mitgenommen hat.

Schwerte pur – Der Hit, der keiner wurde

Immer wieder gerne stehen Olli Heinze und Stefan Bauer gemeinsam auf der Bühne.

Der Musiker hat sein Konzert als das intimste angekündigt, dass er jemals gespielt habe. Es gab Songs, die selbst eingeschworene Fans noch nie von ihm gehört haben. Und es gab die Geschichten dazu. So wie seine Musik über ihn erzählt. „Du läufst ein in den Heimatabend und fühlst dich frei“, sang er, beschrieb den Besuch eines Konzerts seines Idols Bruce Springsteen in New York als „das Größte, was passieren kann“ – auch eine Heimreise. Und es dauerte nicht lange, bis er Springsteens „Your Hometown“ intonierte. Ja, Heimat spielt im Leben des Olli Heinze offenbar eine große Rolle. „Schwerte pur“ heiß das Lied, in dem er sich mit seiner Heimatstadt beschäftigt und das eigentlich nach Grönemeyers Bochum-Vorbild ein Hit werden sollte, „aber keiner geworden ist“, wie es Olli Heinze augenzwinkernd bemerkte.

Zwei Stunden am Stück hat er das Publikum unterhalten, hat dabei seinen Freund Stefan Bauer auf der Bühne gehabt und die Schwerter Musikerin Sara Buschulte. „Olli hat viele Menschen total bewegt“, sagte Jennifer Petroll. Gemeinsam mit der Rohrmeisterei hat die Schwerterin mit der Bildungseinrichtung KOBI in Dortmund den Abend organisiert und dem Kooperationsprojekt eine neue Note gegeben. „Ich habe nur positive Rückmeldungen gehabt, das war ein sehr guter Abend“.

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