Derby mit Emotionen: Nach dem 0:3 war für den ETuS der Schiri der böse Bube

Fußball-Bezirksliga: VfL Schwerte – ETuS/DJK Schwerte 3:0 (0:0)

Wann immer der VfL Schwerte und der ETuS/DJK Schwerte die Klingen kreuzen, sind Emotionen im Spiel – und das nicht zu knapp! So war es auch am Sonntag, als der VfL das Ergebnis aus dem vergangenen Jahr wiederholen konnte, das aber erst mit Toren in der 89. und 90. Minute. Die Östlichen hatten den Schuldigen schnell ausgemacht: Schiedsrichter Michael Haverkamp.

In der Tat, es drängen sich Fragen auf. Musste zum Beispiel die gelb-rote Karte gegen Lorenzo Schlage sein (58.)? Der ist zwar in einen Freistoß des VfL gelaufen, hat somit den Abstand nicht gewahrt, aber Absicht kann man dem Fußballer sicherlich nicht unterstellen – oder doch? Ein übles Foul von Luca Vöckel bereits außerhalb des Spielfeldes, bei dem Filipe Ferreira voll gegen die Bande knallte, wurde nur mit einer gelben Karte bedacht. Und warum hat der Schiri in der 88. Minute das Tor von Jan Söpper nicht gegeben? Foulspiel? Zu erkennen war das nicht.

Robin Heuft macht das 1:0

Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:0 für den VfL durch einen Treffer von Robin Heuft. Gerade erst hatte der ETuS Pech und der VfL Glück, als nach einem Freistoß der Ball an die Latte ging – zum zweiten Mal schon in diesem Spiel. Denn in der ersten Halbzeit hatte das Gebälk nach einem schönen Fallrückzieher von Nouridine Bah für den VfL gerettet. Nur ein paar Minuten später fand Yannik Körner seinen Meister in VfL-Keeper Lukas Knoblauch. Ja, die besseren Chancen lagen beim ETuS, der sehr engagiert und diszipliniert spielte und die Kreise des VfL schon früh störte.

Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Das Spiel blieb ein Kampfspiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten und in dem sich der ETuS in Unterzahl sehr achtbar aus der Affäre zog. Die Punkte aber blieben beim VfL. Nach Robin Heuft trafen noch Dennis Uhle und Dominik Podubrinn zum schmeichelhaften Sieg. Denn ein Unentschieden hätte dem Derby besser zu Gesicht gestanden – befand auch VfL-Trainer Jörg Silberbach.

Das sagte Jörg Silberbach (Trainer VfL):

Das sagte Andre Haberschuss (Trainer ETuS):

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