Der Marktplatz soll überplant werden: Die gute Idee von Elke Merling und Sivita Karakus muss warten

Schwerte. Elke Merling und Sivita Karakus führen Gutes im Schilde. Die beiden Schwerterinnen wollen nämlich die Aufenthaltsqualität auf dem Schwerter Marktplatz erhöhen und denken dabei in erster Linie an die jüngsten Bürgerinnen und Bürger der Ruhrstadt. Im Ruhebereich direkt vor dem City Center wollen die beiden ein Kletterschiff und eine Wippe installieren. Jetzt scheint es, als müssten sie ihr Vorhaben erst einmal auf die lange Bank schieben. Der Schwerter Marktplatz soll nämlich überplant werden.

Im Mai waren Sivita Karakus und Elke Merling mit ihrer Idee an die Öffentlichkeit getreten. Es hat Ortstermine mit der Stadtverwaltung gegeben. Mittlerweile sitzt auch die „PRiSGa Spielgeräte GbR“ aus Westhofen mit im Boot. Die Sparkasse habe bereits signalisiert, die beiden Damen zu unterstützen. Über weitere Spenden soll das Geld für die beiden Spielgeräte aufgebracht werden. Einen Spendenaufruf haben Elke Merling und Sivita Karakus allerdings noch nicht gestartet. „Wir müssen ja erst grünes Licht von der Stadtverwaltung abwarten, vorher können wir nichts machen“, sagt Sivita Karakus, Betreiberin des Café Herrlich auf dem Markt.

Sivita Karakus (l.) und Elke Merling im Mai bei der Präsentattion ihrer Idee.

Politischer Beschluss noch in 2018

Jetzt steht in den Sternen, ob sie ihre gute Idee überhaupt so umsetzen können. „Die Anregungen und Ideen können gerne in den Planungsprozess einfließen und im Rahmen der Gesamtplanung abgewogen werden“, sagt Stadtsprecher Carsten Morgenthal. Bis dahin wird aber noch viel Wasser die Ruhr hinunterfließen. Denn die Planung für den gesamten Marktplatz, also auch für den besagten Aufenthaltsbereich, soll Ende des Jahres vergeben und in 2019 abgeschlossen werden. Die Planung umfasst Aspekte wie Barrierefreiheit, einheitlicher Oberflächenbelag, Aufzug Tiefgarage, Entwässerung und historisches Stadtbild.

In der Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt am 20. Februar hatte die Stadtverwaltung den erstellten Rahmenplan „Zwischen Stadt und Fluss“ durch die Vorstellung durch das Planungsbüro „urbanegestalt PartGmbH“ eingebracht. Im Anschluss an die Sitzung wurde den Fraktionen der Rahmenplan digital und analog zur Verfügung gestellt. „Eine Teilmaßnahme dieses Rahmenplans ist unter anderem die gestalterische Aufwertung des Marktplatzes und Verknüpfung mit der Ruhr“, erklärt Carsten Morgenthal. „Es ist beabsichtigt, den Rahmenplan noch im Jahr 2018 politisch beschließen zu lassen und anschließend als eine prioritäre Maßnahme die Entwurfsplanung zur Umgestaltung des Marktplatzes zu vergeben.“

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