Der letzte Spieltag des Jahres -eine reizlose Angelegenheit

Schwerte. Erst die Hälfte der Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga ist um, und schon sind alle Entscheidungen gefallen. Die SpVg. Hagen wird Meister, der TuS Grünenbaum und der ASSV Letmathe steigen ab und die Mannschaften aus dem Stadtsportverband Schwerte stehen jenseits von Gut und Böse. Woher nur soll die Restsaison ihre Reize nehmen? Da ist es gut, dass der Fußball jetzt erst einmal in die Winterpause geht.
ETuS/​DJK Schwerte
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SC 1912 Hennen

Sonntag, 14:45, EWG-Sportpark, Am Hohlen Weg

Zum Abschluss der Hinserie kommt es im EWG-Sportpark zwischen dem ETuS/DJK Schwerte und dem SC Hennen zum letzten Derby in diesem Jahr. Für beide Mannschaften wäre es endlich einmal wieder an der Zeit, die Partie mit einem Dreier abzuschließen und gestärkt ins neue Jahr zu gehen, denn sowohl die Östlichen als auch die Zebras haben seit einiger Zeit nicht mehr gewonnen. Während die Ostschwerter in den letzten vier Begegnungen keinen einzigen Punkt geholt haben, sind die Hennener schon seit fünf Spieltagen sieglos.

„Nach unserer ziemlich langen Durststrecke sind wir jetzt einmal wieder dran. Wir werden alles dransetzen, um die letzte Partie in diesem Jahr mit einem Sieg zu beenden, obwohl der bisherige Saisonverlauf genauso unbefriedigend gewesen ist wie schon die erste Hälfte der vergangenen Spielzeit“, erläutert Andre Haberschuss, der Coach der Östlichen. Weiterhin fallen bei den Gastgebern Mijo Martinovic, Nouridine Bah, Kevin Loke und Tobias Felgner aus.

Aber auch der Hennener Coach Marcel dos Santos möchte das Jahr mit einem Erfolgserlebnis abschließen. „Am Sonntag treffen zwei derzeitige Wundertüten aufeinander. Der ETuS/DJK schwankt zwischen Weltklasse und Kreisklasse. Mal sehen, was er gegen uns zu bieten hat. Auch wir ließen in letzter Zeit jedoch jegliche Konstanz vermissen. Wir streben im letzten Spiel nun einen vernünftigen Jahresabschluss an und wollen drei Punkte holen, aber es wird bestimmt nicht einfach werden“, stellt der Trainer der Zebras fest, der auf Nils Krawczyk verzichten muss. Wieder im Kader sind dagegen Kai Hintzke und Jan Loos.

SC Berchum/​Garenfeld
:
BW Voerde

Sonntag, 15:00, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg

Am letzten Spieltag in diesem Jahr kommt es zwischen dem SC Berchum/Garenfeld und BW Voerde im Waldstadion nochmals zu einer sehr interessanten Begegnung, in der der Tabellendritte auf den Vierten trifft. Obwohl der Sportclub bislang eine starke Heimbilanz aufzuweisen hat, wird es sicherlich keine leichte Aufgabe für ihn werden, denn die Gäste aus Ennepetal sind auswärts immer noch ungeschlagen und haben in der Ferne bis auf ein Unentschieden eine makellose Serie zu verzeichnen.

„Am Sonntag haben wir noch einmal ein Spitzenspiel. Wir sind in der Lage ein Spektakel zu bieten und das wollen wir auch tun. Obwohl der Gegner äußerst auswärtsstark ist, gehen wir mit breiter Brust, aber auch mit Respekt, in die Partie, denn auch wir sind nicht zu unterschätzen und seit sechs Spieltagen ungeschlagen“, erklärt SC-Coach Dieter Iske.

Leander Koeser steht seiner Mannschaft gegen die Voerder wieder zur Verfügung. Fraglich bleibt noch der Einsatz von Lasse Jochheim.

Am Donnerstag unterlagen die Berchum/Garenfelder im Hagener Kreispokal dem Oberligisten TSG Sprockhövel denkbar knapp mit 2:3. Der Siegtreffer für die drei Klassen höheren Gäste fiel erst in der 90. Minute. Zur Pause lag die TSG bereits mit 2:0 in Führung, doch im zweiten Spielabschnitt gelang Dustin Röhrig mit zwei Treffern der zwischenzeitliche Ausgleich für den stark dagegenhaltenden Bezirksligisten.

Rot-Weiß Lüdenscheid
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Geisecker SV

Sonntag, 15:00, Nebenplatz Nattenbergstadion, Am Nattenberg

Zum Jahresende reist der Geisecker SV zum Tabellenzweiten RW Lüdenscheid. Auf dem Nebenplatz des Nattenbergtadions könnte das Team vom Buschkampweg dem SC Berchum/Garenfeld wertvolle Schützenhilfe leisten. Holen die Kleeblätter bei den Rot-Weißen nur einen einzigen Punkt und gewinnt der Sportclub gleichzeitig  gegen Voerde, würde die Mannschaft von Dieter Iske als Zweiter überwintern. Nachdem der GSV nach zuletzt zwei Siegen endlich die Kurve bekommen hat, ist es gar nicht einmal so unwahrscheinlich, dass er mit etwas Zählbarem aus Lüdenscheid zurückkehren könnte.

„Die Lüdenscheider gehören wie die SpVg Hagen und der SC Berchum/Garenfeld zu den Topteams der Liga. Wir benötigen dort schon eine gute Tagesform. Als chancenlos betrachten wir uns aber nicht, denn nach zwei Siegen in Folge peilen wir gegen die Rot-Weißen mindestens einen Punkt an“, meint SV-Co-Trainer Dirk Goldschmidt vor der für die Kleeblätter letzten Partie des Jahres.

Mathis Leuer, Tim Helmdach und Julian Hüser sind weiterhin nicht einsatzfähig und hinter Tobias Thiele und Jannis Kassel stehen noch Fragezeichen.

 

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