Der Bürgermeister auf dem Schwarzen Sofa der CDU

Ergste. Wer im April das Ruhrtal Journal studiert hat, der wusste schon, was Bürgermeister Dimitrios Axourgos am Samstagabend in der „Höhle des Löwen“ verriet: Currywurst mit Pommes und Mayo sowie Vollmichschokolade als Dessert sind so etwas wie seine Leib- und Magenspeise. Und er gestand den Menschen im nahezu bis auf den letzten Platz gefüllten Saal der Gemeinde St. Monika in Ergste, dass er seit seiner Wahl zum Bürgermeister 10 Kilogramm zugenommen hat. „Sie werden sich jetzt fragen, wo denn, aber es ist tatsächlich so“, sagt er augenzwinkernd auf dem Schwarzen Sofa der CDU.

Gut besucht war der Gemeindesaal in Ergste.

Die Ortsunion Ergste-Villigst hatte den Verwaltungschef zum traditionellen Martinsgansessen eingeladen. Und so lief der Bürgermeister auf in Ergste, flankiert von seiner Kämmerin Bettina Brennenstuhl und der SPD-Fraktionsvorsitzenden Angelika Schröder. „Wir sprechen hier heute nicht über Politik, sondern über den Menschen“, sagte CDU-Ratsherr Bernd Krause, als Dimitrios Axourgos und er sich auf dem Schwarzen Sofa niedergelassen hatten, um zu talken (neudeutsch: sich unterhalten). Bernd Krause fragte, und Dimitrios erzählte aus seinem Leben, über den Wechsel vom Lehrer zum Stadtoberhaupt, über die Anforderungen, die ein solcher Job mitbringt, dass sich sein privater Terminplan nach dem städtischen richtet und meistens nur wenig Zeit bleibt für den körperlichen Ausgleich, über seine Leidenschaft für den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen.

Der Bürgermeister versprach, die Ergster Mitte nach dem Umzug der Grundschule zum Derkmannsstück mit Leben zu füllen und das MAchbare machbar zu machen, unterstrich den Erhalt des Jugendzentrums in der Kirchstraße. Auf die Frage nach seinen Wünschen sagte er u.a.: „Ich würde mich freuen, wenn die Menschen in dieser Stadt mit meiner Arbeit zufrieden sind“.

Dimitrios Axourgos über Vollmilchschokolade, Fernreisen und Werder Bremen

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor