Das letzte Derby endete mit einem Sieg für die Berchum/Garenfelder

Geisecke. Zu einer eindeutigen Angelegenheit wurde  die Begegnung zwischen dem Geisecker SV und dem SC Berchum/Garenfeld. Im zehnten und letzten Lokalduell der Vorrunde besiegte der Sportclub die Kleeblätter deutlich mit 4:1 und sicherte sich damit mit vier Siegen unangefochten die Halbzeit-Derbymeisterschaft der fünf heimischen Bezirksligisten.

Für die  Mannschaft  vom Buschkampweg  sieht es nach dieser Niederlage  recht düster aus. Mit nur neun Punkten belegt sie weiterhin nur den zwölften Rang und bleibt  in akuter Abstiegsgefahr.

Ntontos, Rüster, Eickelmann und Jakobs treffen für den Gast

Schon im ersten Durchgang erwiesen sich die Berchum/Garenfelder als das bessere Team, versäumten es aber, ihre durchaus vorhandenen Torgelegenheiten zu nutzen. Nach dem Seitenwechsel  entwickelte der Tabellenzweite jedoch mehr Effektivität und ging durch Georgios  Ntontos verdient mit 1:0 in Führung. Nach einem Durcheinander im  Geisecker  Strafraum legte Tim Eickelmann quer auf Alexander Rüster, der den Ball nur noch zum 2:0 für seine Farben einzuschieben brauchte. Und nur zwei Minuten später schepperte es erneut im Kasten der Kleeblätter. Diesmal war Eickelmann selbst der Torschütze, der einen Abpraller von SV-Torhüter Tim Helmdach zum 3:0 abstaubte. Vier Minuten  vor dem Ende der Partie vollendete Marius Jakobs dann noch einen gut vorgetragen Konter der Gäste zum 4:0. Der Ehrentreffer durch Marc Schipper zum 1:4 mit dem Schlusspfiff war nur noch Ergebniskosmetik für die an diesem Tag chancenlosen Hausherren.

Wir waren noch viel zu nachlässig

Trotz des klaren Sieges sah SC-Trainer Dieter Iske nach Spielschluss noch jede Menge  Verbesserungspotenzial für seine Mannschaft. „Ich bin nicht zufrieden. In der Pause habe ich gesagt, dass wenn wir in der zweiten Hälfte genauso spielen wie in der ersten, das Spiel verlieren würden.  Gott sei Dank sind meine Worte in der Halbzeit fruchtbar aufgeschlagen und nach dem Seitenwechsel haben wir dann konsequenter vorne abgeschlossen. Trotz allem waren wir vielfach noch zu nachlässig  Darüber werden wir in der Woche noch reden“, meinte der Coach des Sportclubs nach der Partie.

Seinem Kontrahenten Thomas Wotzlawski stand die Enttäuschung über die Niederlage deutlich ins Gesicht geschrieben. „Wir  haben das Spiel verdient verloren, da der Gegner über 90 Minuten uns überlegen  war. Die Berchum/Garenfelder sind aktuell  auch nicht  unsere Kragenweite. Das muss man derzeit  deutlich akzeptieren. Wir haben es über 90 Minuten probiert, uns gegen die Niederlage zu stemmen.  Es ist unumstritten,  dass  wir in der zweiten Hälfte hinten etwas vogelwild gespielt haben, als wir versucht haben, nach vorne zu spielen.  Wir müssen anerkennen, dass der Gegner heute für uns zu stark war. Wir müssen jetzt während der Woche  dreimal  gut  trainieren, damit wir in Deilinghofen nicht chancenlos sind“, lautete das Fazit des Trainers der Kleeblätter nach den 90 Minuten.

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