Besucherrekord zur Weihnachtsrevue der Schwerter Operettenbühne

Schwerte. Ungewöhnlich begann die Weihnachtsrevue der Schwerter Operettenbühne am Sonntag in der Rohrmeisterei: Moderator Jörg Przystow betätigte sich als Auktionator für Sitzplätze. Zu den 850 Karten, die bereits im Vorverkauf rasch ihre Abnehmer fanden, kamen noch einige hinzu. So mussten noch Stühle herbeigeschafft werden, damit auch alle gemütlich „ein Plätzchen am Kamin“ einnehmen konnten, bevor sich der Vorhang hob.

Moderator Jörg Przystow zeigte auch sein Talent als Rezitator.

„Am Kamin gibt’s ein Plätzchen“ war das Motto der Weihnachtsrevue, die alles hatte, was dazu gehört: weihnachtliche Musik, vom Schlager bis zum Traditionell, schauspielerische Einlagen, Tanz, ein stimmungsvolles Bühnenbild, viel Spaß – Weihnachtsstimmung pur. Illustre Gäste gesellten sich zu der Schwerter Operettenbühne mit Direktor Gunther Gerke. Die Sopranistinnen Astrid Gerdsmann und Patricia Vivanco, der polnische Sänger Slavec, der Schwerter Sängerknaben Kolja Böhm, und wie bei der Premiere im letzten Jahr, betreute Reinhild Murawski-Topel, eine „alte Freundin“ der Operettenbühne, den Glühweinstand, die Mini-Gaudis tanzten und wuselten in wechselnden Kostümen über die Bühne und Jörg Przystow, der den Abend moderierte, kleine Talkrunden mit den Gästen einlegte, zeigte sein Talent als Gedichtschreiber und Rezitator.

Schunkeln zu Weihnachtsliedern

Mit glasklarer Stimme trug Sängerknabe Kolja Böhm „Es ist ein Ros entsprungen“ vor.

Im Vordergrund die Musik. Besinnliche, traditionelle und mit viel Humor vorgetragene Weihnachtslieder, Winterschlager aus der ganzen Welt sorgten für feierliche und beste Stimmung. Es wurde geschunkelt, geklatscht und mitgesungen.

Tenor Gunther Gerke brillierte mit seiner Interpretation des Wolgaliedes.

Die Operettenbühne und ihre Gäste begeisterten von der ersten bis zur letzten Minute. Das Ensemble bewies einmal mehr, dass es solistisch wie chorisch immer den richtigen Ton trifft. Im glitzernden Jackett sang Martin Badist „Silver Bells“, mit „Merry Christmas everyone“ rockte Toto Bartke die Bühne, Nils Jacobi schenkte sich musikalisch Patricia Vivanco zu Weihnachten und aus Rudolf, das Rentier mit der roten Nase, wurde Erwin, der dicke Schneemann  der eine Schneefrau bekam. Besinnlich und feierlich wurde es, als Astrid Gerdsmann „Adeste Fideles“ und Patricia Vivanco „Ave Maria“ sangen und Gunther Gerke mit dem Wolgalied brillierte und für Gänsehaut sorgte. Ganz souverän, von Lampenfieber keine Spur zu spüren, der elfjährige Kolja Böhm. Er berührte mit seiner glasklaren Stimme die Herzen, als er „Es ist ein Ros entsprungen“ sang. Natürlich forderte das Publikum eine Zugabe.

Überragender Zuspruch der Besucher

Astrid Gerdsmann als Frau Holle parodierte mit den Weihnachtsmännern „Let it snow“.

Astrid Gerdsmann schüttelte als Frau Holle ihre Betten aus und spielte mit den drei Weihnachtsmännern Michael Blaschzyk, Toto Bartke und Nils Jacobi eine musikalische Parodie zu „Let it snow“. Gunther Gerke und Toto Bartke gefielen mit „Jingle Bell Rock“, Michael Blaschzyk bestach mit „Der Weihnachtsstern“ und Patricia Vivanco mit einer Ballade von Helene Fischer.

Wie auch die Premiere im letzten Jahr, war die Weihnachtsrevue der Schwerter Operettenbühne eine äußerst gelungene, von überragendem Zuspruch der Gäste getragene Veranstaltung. Für den guten Ton und das stimmungsvolle Licht sorgte Andreas Burkhardt von „Mainmix“.

Hier ein kleiner fotografischer Eindruck der Weihnachtsrevue:

Kolja Böhm wurde bei seiner Zugabe von dem Ensemble verstärkt.

Hingebungsvoll sang Michael Blaschzyk „Weihnachsstern“.

„Jingle Bell Rock“ mit Gunther Gerke und Toto Bartke.

Nils Jacobi schenke sich Patricia Vivanco.

Patricia Vivanco sang „Ave Maria“.

Aus Rudolf dem Rentier, wurde Erwin der Schneemann, gesungen von Martin Badist.

Nils Jacobi mit dem Weihnachts-ABC.

Besinnlich wurde es mit Astrid Gerdsmanns „Adeste Fidele“.

Toto Bartke und das Ensemble rockten mit „Merry Christmas everyone“ die Bühne.

Reinhild Murawski-Topel betreute den Glühweinstand.

 

 

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Kommentare

Comments

  • Tinghaus 5. Dezember 2018 at 13:42

    Ich fand die Veranstaltung sehr gut gelungen. Das Problem mit den Plätzen war wirklich nicht schön. Auf dem Balkon war der Boden nicht beleuchtet , was für mehrere älter Menschen Probleme bereitete. Außerdem fehlte etwas zu essen in der Pause, wie eine Brezel.

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  • Elke Becker 3. Dezember 2018 at 17:32

    Die Show war wie immer super super toll. Allerdings sorgte die Enge teilweise für Platzangst. Man musste mühsam nach einem Platz suchen und war noch durch die engen Platzverhältnisse am Ende fix und fertig. Vor allem für die älteren und Behinderten Gäste ein Grauen

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