An Guadn! Brotzeit für die Wiesn dahoam

Schwerte. In München beginnt am Samstag wieder das Oktoberfest. Dorthin werden nicht alle Schwerterinnen und Schwerter fahren können. Aber sie können sich die Wiesn in die gute Stube holen. Michaela Wendel, gebürtige Münchenerin, stellt für die Blickwinkel-Serie zwei Rezepte zur Verfügung: für einen bunten Wurschtsalat und für ihren Obatzter. Zubereitet hat sie den Wurschtsalat übrigens auch mit einer vegetarischen Wurst – eine empfehlenswerte Ergänzung bzw. Zutat. Ich habe den Unterschied nicht herausgefunden und bei der Antwort, welche Wurst nun die vegetarische ist, falsch gelegen.

Jedenfalls sind die beiden Rezepte eine gute Gelegenheit, Freunde zu einer Brotzeit einzuladen – natürlich mit Oktoberfestbier (Hacker-Pschorr!), Brezn,  Radi, Radieserl, Tomaten und Schnittlauch. Wie’s geht, zeigt Michaele Wendel im Blickwinkel-Video.

Bunter Wurschtsalat für 4-6 Personen

Zutaten

1 Geflügelfleischwurst ( auch veggie), 100g Emmentaler oder Gouda, 5 Essiggurken, 1 Bd. Radieschen, 2 rote Zwiebel ,Schnittlauch, Weisweinessig, Speiseöl, Salz, Pfeffer(Tomaten)

Zubereitung

Alles in feine Streifen oder Scheiben schneiden und vermischen. Mit einer Marinade aus Weisweinessig, viel frischem Pfeffer, etwas Meersalz, ganz wenig Rapsöl mit Wasser vermischen, im Kühlschrank mehrere Stunden durchziehen lassen. Er sollte schön sauer schmecken. Darüber viel frischen Schnittlauch geben.

Mein Obatzter

2 Stücke Brie, Camenbert (mild!) oder Romandur (Heftig) ca. 400g, und 1/2 Stück (150g)Butter schön weich werden lassen. Käse in Würfel schneiden und 2 Zwiebeln feinhacken. 2 EL Rosenpaprika, wer mag 1 El Kümmel, und etwas frischen Pfeffer zum würzen . Alles zusammen in eine Schüssel geben und kräftig mit der Gabel zerdrücken (zerbatzn) bis es eine einheitliche Creme ergibt. Etwas im Kühlschrank durchziehen lassen, und mit Schnittlauch garniert servieren..

Dazu schmeckt noch Schnittlauchbutter, Tomaten und Radieserl zum selberaufscheiden, frisches Holzofenbrot; wer’s braucht noch mehr Fleischiges wie Leberkäs, Würstel, Saurer Presssack und auch bayrische Käsesorten wie Romandur, Weisslacker, Bergkäs…….. und natürlich Radi: Weisen Rettich (schälen) mit einem Radischneider oder mit dem Messer in dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Meersalz einrieben und durchziehen lassen bis der schwitzt. Hilft der Fettverbrennung .

An Guadn!

Mehr Brotzeit- und Wiesn-Tipps unter:

 https://meacucina.wordpress.com/2011/09/22/wiesn-schmankerl-bayrische-brotzeit/

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