Alles Bodo oder was?

War zuletzt an dieser Stelle von einem Knick in der Pupille die Rede gewesen, geht es heute um einen Knoten im Gehörgang. Also keinen richtigen Knoten, aber so sagt Maria immer, wenn das, was sie hört, schier unglaublich ist.

Auch in Schwerte wird das Straßenmagazin „Bodo“ verkauft. Das ist eine Zeitung, die von Menschen in schwierigen sozialen Lagen erstellt wird – also ein durchaus unterstützenswertes Projekt. Es war schon in der vergangenen Woche, als mir vor Edeka in Ergste die jüngste Ausgabe angeboten wurde. Natürlich griff ich zu mit der Frage, ob der Verkäufer auf fünf Euro herausgeben könne. Er nickte und gab mir mein Wechselgeld zurück – allerdings nichts das Zeitungsexemplar, das er in der Hand hielt.

Ich zeigte darauf und deutete an, dass ich es gerne haben würde. Der gute Mann schüttelte den Kopf. Ich könnte mir ja eine Ausgabe in Dortmund abholen, es wäre seine letzte, und wenn er die herausgeben würde, hätte er ja kein Exemplar mehr, das er verkaufen könnte.

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Ach, wäre ich doch schon vor 45 Jahren darauf gekommen. Ein Magazin hätte zum Millionär gereicht. Ich könnte es ja heute noch verkaufen… .

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