Die Regenbogenfahne: ein Zeichen für Toleranz

Schwerte. Ein Regenbogen scheint am  Donnerstag, 17. Mai, vor dem Rathaus. Genau genommen weht die bunte Fahne, die weltweit als Zeichen für Toleranz und Vielfalt aller Lebensformen steht, am Fahnenmast. Und heute ist der Tag, der genau für diese Werte steht.


Ihren ersten Einsatz  am Rathaus hatte die Fahne übrigens am 23. Oktober 2017. Damals heiratete der bekannte Schwerter Bürger Uwe Görke-Gott seinen Lebenspartner Benjamin Gott und wandelte so seine eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft in eine Ehe um. Da die Stadt ihm einen würdigen Rahmen ermöglichte, stellte er der Stadt Schwerte diese für ihn so besondere Fahne zur Verfügung.


Seit 1. Oktober des vergangenen Jahres können gleichgeschlechtliche Paare heiraten oder ihre bestehende eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln lassen. In Schwerte wandelten seitdem neun Paare ihre Partnerschaft in eine Ehe um, ein Paar heiratete auf direktem Weg, wie das Standesamt der Stadt berichtete.

„Ich finde es wichtig, dass sich auch unsere Stadt an dieser Aktion beteiligt und so ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzt. Sie soll Menschen ermutigen, selbstbewusst und glücklich zu leben. Denn sie bereichern unsere Stadt und machen sie – passend zu den Farben des Regenbogens – bunt“, begrüßte Bürgermeister Dimitrios Axourgos das Wehen der Fahne, die er direkt aus seinem Rathausfenster sehen kann.

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